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Stolpersteine für Behinderte beseitigt

SCHWERTE Behindertenfreundlich ist jetzt die Kreuzung Wittekindstraße/Béthunestraße gestaltet. Das erste Ergebnis einer Begehung mit Bürgermeister Heinrich Böckelühr Ende März.

von von Nicole Jankowski

, 26.09.2008
Stolpersteine für Behinderte beseitigt

Mit den Mitgliedern des Arbeitskreises und Thomas Kaczynski von der SEG machte sich Bürgermeister Heinrich Böckelühr (2.v.r.) vor Ort ein Bild von der barrierefreien Kreuzung.

Damals hatten die Mitglieder der Behinderten-Inititiative „dabei“ eine lange Liste mit Maßnahmen übergeben, um die Innenstadt behindertenfreundlicher und barrierefreier zu gestalten. In Zusammenarbeit mit der Stadtentwässerungsgesellschaft (SEG) wurden jetzt an der Kreuzung Wittekindstraße/Béthunestraße an allen vier Straßenübergängen der Bordstein abgesenkt, sodass Rollstuhlfahrer, Senioren mit Rollatoren sowie Eltern mit Kinderwagen ohne Probleme die Straße überqueren können. Im gleichen Zuge wurde die Gehwegbefestigung auf die entsprechende Höhe angepasst und neu asphaltiert.

„Allen Beteiligten erscheien die Straßenüberquerung der Kreuzung Wittekindstraße/Bethunéstraße als wichtigster Punkt“, erklärte Thomas Kaczynski, bei der SEG zuständig für die Straßenunterhaltung im Stadtgebiet. „Daher konnte diese Barriere mit der zeitgleichen Sanierung der dort angebrachten Geländer behoben werden“. Die Kosten für die Bordsteinabsetzung und der damit verbundenen Gehwegbefestigung liegen zwischen 2000 Euro und 2500 Euro.

Trotzdem ist die Liste mit weiteren Problemzonen lang. So sind Hellpoth- und Ostenstraße genannt. Dort ist der Gehweg zu schmal. Daneben ist an der Westenstraße auf Höhe der Polizei ein zu starkes Gefälle im Gehweg, und beim Ampelübergang an der Hagener Straße gegenüber des City Centrums ist der Bordstein zu hoch. „Nach Priorität sortiert, werden wir versuchen, die Liste mit der Zeit abzuarbeiten“, so Thomas Kaczynski. „Dabei werden wir uns bemühen, die Maßnahmen mit anderen Baumaßnahmen zu verbinden“.

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