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Was geht in Schwerte?

SCHWERTE Was geht eigentlich in Schwerte? Eine Frage, die sich bestimmt jeder Jugendliche schon einmal gestellt hat. Für alle, die keine Antwort wussten, gibt es jetzt Hilfe.

von Von Patrizia Carlucci

, 19.11.2007
Was geht in Schwerte?

Nina (l.) und Danuta freuen sich auf viele Besucher.

„Hier steht was geht“, lautet der Titel einer neuen Internetpräsenz, die seit den Sommerferien im Netz herumschwirrt. Dass sich diese Seite als Informationsplattform an Jugendliche in Schwerte richtet, wissen noch nicht viele. 250 Besucher zeigt der Zähler beim Eintritt auf die Seite bislang an. Das soll sich jetzt ändern.

Danuta Gräfe (22) und Nina Bichmann (20) sind als Macherinnen der Internetseite fest entschlossen, mehr Jugendliche auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. Anfang des Jahres hatten sie den Entschluss gefasst, Schwertes Angebot für Jugendliche zu sammeln und herauszugeben.

Projekt für das Berufskolleg

Beide sind Schülerinnen des Märkischen Berufskollegs in Unna und mussten sich für eine achtwöchige Projektphase ein Thema aussuchen. „Wir haben uns selbst oft gefragt, was man hier in Schwerte so unternehmen kann“, erklärt Nina die Idee.

Eigentlich hatten die zwei daran gedacht, eine Broschüre zu entwickeln. „Das wäre aber viel zu teuer und unpraktisch gewesen“, so Danuta. Beim Jugendamt bekamen die beiden Erzieherinnen im Anerkennungsjahr dann den Tipp, die gesammelten Infos über das Internet zu verbreiten.

13 Jugendzentren besucht und dokumentiert

Dort findet man nun eine gut sortierte Übersicht der rund 13 Jugendzentren in Schwerte. „Wir haben jedes einzelne besucht, Fotos gemacht und Fragebögen herausgegeben“, erinnert sich Nina. Neben den Jugendzentren haben die beiden aber auch an Angebote wie das Elsebad, die Rohrmeisterei oder die junge VHS gedacht.

In den meisten Fällen wurden die Azubis mit offenen Armen empfangen. „Manche Jugendzentren waren geradezu glücklich, dass mal jemand Interesse zeigt“, weiß Danuta. Aber nicht immer fühlten sich die beiden willkommen. „In einer Einrichtung durften wir nur unter Aufsicht in die Räume, keine Fotos machen und nicht mit den Besuchern sprechen“, erinnern sie sich.

Jugendamt unterstützt neues Online-Angebot

Doch der Aufwand hat sich gelohnt. Nicht nur, dass ihr Projekt mit einer glatten Eins bewertet wurde, es gab von vielen Seiten reichlich Anerkennung. „Selbst das Jugendamt findet die Idee super und unterstützt das Projekt mit Plakaten und Flyern“, freuen sich Nina und Danuta.

Jetzt fehlt den beiden nur noch eins, um die Sache perfekt zu machen. Viele Jugendliche, die wissen wollen: „Was geht eigentlich in Schwerte?“

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