Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Science-Fiction-Convention lockt Fans nach Werne

Aliens im Gemeindehaus

Wer am Wochenende in Werne spazieren ging, der stieß mit etwas Glück auf Conan, den Barbaren. Oder auf einen bösen Sith. Denn im Erich-Brühmann-Haus waren bei der Convention „Dark Side of Starship Daedelus“ alle willkommen, die sich gerne in der Welt der Fantasie aufhalten.

BOCHUM

05.11.2012
Science-Fiction-Convention lockt Fans nach Werne

Der "Klingolaus" ließ es sich nicht nehmen, zur Convention nach Werne zu reisen.

Über Live-Rollenspiel, Marktstände, VIP-Gäste bis hin zu Shows gab es hier alles, was sich das Science-Fiction-Herz wünscht. Der Fokus lag klar im Weltraum, bei Star Trek, Star Wars und ähnlichen Filmen und Serien. Programm gab es quasi durchweg. Sei es das Comedy-Duo Dadape & Yoon oder der Klingolaus – ein klingonischer Nikolaus – die mit Fan-Humor das Publikum unterhielten.

Auch weit ab vom Showprogramm ließ sich jede Menge entdecken. Etwa der Buchautor Tom Daut, der sein Werk „Die Sinistra“ auf besondere Art an den Mann bringt: „Das Buch kann man als Hörbuch und E-Book kostenlos herunterladen und dann beispielsweise auf Facebook auf ’Gefällt mir‘ klicken. Immer, wenn ich genügend Klicks habe, schreibe ich ein neues Kapitel.“ So sichert sich der Autor erst einmal die Aufmerksamkeit.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Science-Fiction-Treffen in Werne

Barbaren, Aliens, Klingonen und andere Gestalten aus dem Science-Fiction- und Fantasy-Bereich trafen sich am Wochenende zum fünften Mal bei der "Dark Side of Starship Daedalus-Convention" im Erich-Brühmann-Haus. Geboten wurde - neben den schrägen Kostümierungen - von Büchern über Spiele und Workshops bis hin zu Live-Shows alles, was das Fan-Herz begehrt.
04.11.2012
/
Frank hat sich als Conan, der Barbar, verkleidet, um zwei Hobbys miteinander zu verbinden: Fitness und Fantasy.© Foto: Ullmann
Für die Besucher gab es auf der Convention durchweg Unterhaltung.© Foto: Ullmann
In der Marktecke wurde über die neusten Spiele heiß diskutiert.© Foto: Ullmann
Der Klingolaus verband den heiteren Nikolaus mit dem bösen Klingonen.© Foto: Ullmann
Thomas Gewandung aus „Mass Effect“ besteht zum Großteil aus Isomatten.© Foto: Ullmann
Diese böse Wraith aus „Stargate Atlantis“ kommt aus Kiel.© Foto: Ullmann
Das Comedy-Duo Dadape & Yoon zielte auf den Fan-Humor ab.© Foto: Ullmann
Die Schwerter von Venntris, der Sith aus „Clone Wars“ kosten je rund 200 Euro.© Foto: Ullmann
Frank Barth präsentiert stolz seine Live-Rollenspiel-Ausrüstung.© Foto: Ullmann
Solche Ausrüstungen werden gebraucht, wenn man Star Trek nachspielen will.© Foto: Ullmann
Andrew Herd spielte in „Harry Potter“ einen kleinen Goblin in Gringotts Bank.© Foto: Ullmann
Der 11. Doktor aus „Doktor Who“ bewältigt mit seinem Schallschraubenzieher jede Aufgabe.© Foto: Ullmann
Auch für kleine Details wurde an allen Ecken und Enden gesorgt.© Foto: Ullmann
Tom Daut ist Science-Fiction-Autor und bietet sein Buch „Die Sinatra“ derzeit kostenlos an.© Foto: Ullmann
Familie Pfannmüller aus Gelsenkirchen ist erst zum zweiten Mal im Steampunk-Outfit unterwegs.© Foto: Ullmann
Dieser Kreuzer ist ein Nachbau aus dem Spiel „Drifting Souls 2“.© Foto: Ullmann
Schlagworte Bochum

Gleich nebenan fand sich auch schon das nächste Schmankerl: die Gruppe Euderion, die sich zur Aufgabe gemacht hat, Star-Trek-Fanfilme zu drehen. Mit einem Greenscreen und jeder Menge Programmierzeit erstellen die Mitglieder Kurzfilme, die fast an das Original herankommen.

Und auch bei „Drifting Souls 2“ wird gespielt, allerdings am PC. Das Browserspiel, das auf dem Spiel „Freespace“ aufbaut und von Fans entwickelt wurde, war auch mit einem Stand vertreten. Angelika und Andre, die den Präsentationstisch leiteten, sind beide begeisterte Mitglieder des kostenlosen Online-Spiels: „Es verbindet Wirtschaft, Simulation, Strategie und Rollenspiel.“ Frank von „USS-Trinity“ ist begeisterter Live-Rollenspieler. Im Erich-Brühmann-Haus stellte er seine Geräte-Sammlung aus, die für so ein Science-Fiction-Rollenspiel gebraucht wird. Probleme mit dem Auswendiglernen der komplizierten Namen der Werkzeuge hat er übrigens nicht: „Man saugt die Serien einfach in sich auf.“ Und wer mit all diesen Spielereien nichts anfangen konnte, der durfte sich zumindest ein Autogramm von Andrew Herd abholen, der in Harry Potter einen Kobold spielte.