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Scudetto in der Christuskirche

Nach VfL-Relegationsspiel

Ben Redelings lud am Donnerstagabend wieder zu Scudetto. Der Fußballrückblick in der Christuskirche war diesmal freilich etwas Besonders, ist doch der Aufstieg des geliebten VfL nun doch nicht gelungen. Und so zeigten Redelings und seine Gäste Frank Goosen und Uwe Fellensiek, wie man mit einer Niederlage umgeht.

BOCHUM

von Von Sina Langner

, 27.05.2011 / Lesedauer: 2 min
Scudetto in der Christuskirche

Frank Goosen und Ben Redelings (li.) bei Scudetto in der Christuskirche.

Auch wenn man in vielen Gesichtern zu Beginn noch deutlich die Spuren des verlorenen Relegationsspiels des VFL erkennen konnte, so gab es doch von Fußballverdrossenheit nicht den Hauch eines Anflugs. Mit großer Begeisterung widmeten sich die Besucher dem Gastgeber Ben Redelings, der - sichtlich mitgenommen - von seinem „kurz vor Randale“ endenden vorangegangenen Spielabend berichtete. Und natürlich lästerte er, untermalt mit Bildern, über Borussia Mönchengladbach lästerte. Auch der Autor Frank Goosen sorgte bei Scudetto für Aufheiterung der trauernden Fans: Die Präsentation des neuen Bochumer Fantrikots, auf dem das euphorische „Aufstieg 2011“ mit dem Schriftzug „VERTAGT“ überdruckt wurde, stieß auf jeden Fall auf Zuspruch und ließ gute Hoffnung schöpfen für die nächste Saison.

Goosen plauderte ausgiebig über die Abläufe einer Aufsichtsratsversammlung vom VfL und gab seine Erfahrungen aus dem Bochumer Trainingslager zum Besten, die weitaus weniger Ausschweifungen beinhalteten als von Publikum und Autor erwartet. Außerdem durfte sich das Publikum bei Bier und Brezel am „fast live“ vorgetragenen VfL-Lied des Schauspielers und Sängers Uwe Fellensiek erfreuen. Die meisten anderen Fußballvereine bekamen bei Scudetto vor allem eins: verbal ihr Fett weg - denn an Schalke, dem BVB und St. Pauli ließen Redelings und Goosen kaum ein gutes Haar. Aber Redelings ist sich bewusst: „Wenn über den Vfl mal so hergezogen wird, dann wissen wir, dass wir ganz Oben sind. Auf den Tag freue ich mich.“