Sechs Erwachsene und Kleinkind steckten Stunden in Lift fest

Kaufland an der Heimbrügge

Platzangst-Albtraum im Kaufland: Sechs Erwachsene und ein Kleinkind saßen am Samstag rund vier Stunden in einem defekten Aufzug des Einkaufszentrums fest. Die Feuerwehr musste die Eingesperrten aus dem Lift herausschneiden.

MENGEDE

27.10.2013, 16:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gegen 13.20 Uhr wurde die Feuerwehr Dortmund zur Straße "Heimbrügge" gerufen. Im dortigen Kaufland war ein Aufzug zwischen der ersten und zweiten Etage stecken geblieben. In dem Aufzug saßen seit ca. zwei Stunden sechs Erwachsene und ein Kleinkind fest. Der zuständige Haustechniker hatte vergeblich versucht die Personen zu befreien. Schließlich half nur ein Anruf bei der Feuerwehr. Die rückte mit schwerem Gerät an.Flex-Einsatz scheitert Die Feuerwehrleute des Löschzugs 9 versorgte die Personen zunächst mit Getränken. Schwieriger war es, die Eingesperrten zu befreien. Die Einsatzkräfte kletterten über den Fahrstuhlschacht auf das Dach des Lifts.Nachdem ein Versuch, die Decke mit einer Flex aufzuschneiden, gescheitert war, setzten die Feuerwehrleute eine hydraulische Schere und einen so genannten Spreizer ein, mit denen sonst Eingeklemmte nach einem Verkehrsunfall aus ihren Autos geholt werden.Rettung über Leiter Damit gelang es, eine Öffnung in die Fahrkorbdecke zu schneiden. Durch dieses Loch konnten die Eingesperrten gegen 15.15 Uhr über eine Leiter den Aufzug verlassen verlassen. "Vorsorglich wurden sie medizinisch untersucht, ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich", schreibt die Feuerwehr in einer Pressemitteilung.

Insgesamt mussten die sieben Menschen rund vier Stunden im Lift ausharren. Die Ursache für den Defekt wird von den zuständigen Ämtern ermittelt.