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21 Porträts des Jazzmusikers Theo Bleckmann

Ausstellung im Borker Amtshaus

Etwas unheimlich ist Theo Bleckmann der Gang durch die altehrwürdigen Gänge des Borker Amtshauses schon. „Es ist ungewöhnlich, sich hier von beiden Seiten selbst zu sehen.“ 21 Porträts des Jazzmusikers hängen an den Wänden, mal in Farbe mal in Schwarz-Weiß. Der Olfener Künstler Eugen Zymner hatte Bleckmann über Monate begleitet und abgelichtet.

Selm

09.05.2011
21 Porträts des Jazzmusikers Theo Bleckmann

Der doppelte Theo Bleckmann: Vorne in Natur, dahinter als Porträt.

Herausgekommen sind eindrucksstarke Bilder. „Es ist natürlich sehr schön, eine Ausstellung über einen Borker Jungen hier zu haben“, freute sich der stellvertretende Bürgermeiste Egon Schmidt bei der gestrigen feierlichen Eröffnung der Ausstellung. Er selbst kennt Bleckmann noch als kleinen Jungen, der damals bei den Borker Dorfspatzen gesungen hat. Dass nun aber ein Musiker von Weltruf zurück in seine Heimatstadt kommt, um eine Ausstellung über und mit ihm zu eröffnen, das erfüllte alle Anwesenden mit Stolz. Auch FoKuS-Vorstand Michael Reckers brachte seine Freude über die nicht alltägliche Ausstellung zum Ausdruck. „Viele Sinne werden hier angesprochen. Es ist etwas Besonderes entstanden“, brachte Reckers den besonderen Charakter der Ausstellung zum Ausdruck.

Denn nicht nur Porträts von Theo Bleckmann hängen an den Wänden, sondern auch Kalligrafien, die Ulla Zymner angefertigt hat, und auch Collagen, die Theo Bleckmann selbst erstellt hatte. Dem Musiker war es nämlich wichtig, nicht alleine im Mittelpunkt der Ausstellung zu stehen. „Ich wollte nicht im Vordergrund stehen, deshalb habe ich auch viele Wegweiser aus der Vergangenheit dabei“, erklärte er. Denn diese Wegweiser hätten ihm zu dem gemacht, der er heute ist. „Als Künstler fällt man ja nicht vom Himmel“, ergänzte er.

Die Ausstellung ist ab sofort bis zum 8. September zu den normalen Öffnungszeiten der Verwaltung für die Öffentlichkeit zugänglich.

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