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Kreisstraße bleibt auch 2018 das Selmer Wort des Jahres

Wort des Jahres

Die Facebook-Nutzer haben entschieden: Das Wort des Jahres 2018 ist dasselbe wie das Wort des Vorjahres. Das hat einen Grund.

Selm

, 02.01.2019
Kreisstraße bleibt auch 2018 das Selmer Wort des Jahres

Dass immer noch Baustellenfahrzeuge auf der Kreisstraße unterwegs sind, ärgert viele. Die Kreisstraße ist in aller Munde - und Wort des Jahres 2018. © Sylvia vom Hofe

Eigentlich sollte Ende 2018 die komplette Kreisstraße wieder für den Verkehr freigegeben sein - nach 22 Monaten Bauzeit. Dass die Fahrbahn immer noch aufgerissen und zwischen den Einmündungen Landsbergstraße und Buddenbergstraße gesperrt ist, macht die Kreisstraße für viele Selmerinnen und Selmer zu einem Ärgernis - und für 120 Facebook-Nutzer zum Wort des Jahres. Nicht zum ersten Mal.

Platz zwei für die Lutherschule

Bereits 2017 lag die Kreisstraße bei der der Abstimmung der Ruhr Nachrichten ganz vorne. Dieses Mal schickt das Erstplatzierte Wort die vier Mitbewerber sehr deutlich auf die hinteren Plätze. Für die Kreisstraße haben bis zum Neujahrstag 48 Prozent der Teilnehmer abgestimmt - all die nicht mitgezählt, die das Wort „Baustelle“ vorschlugen und damit nicht nur, aber auch den Umbau der zentralen Verkehrsader meinten.

Auf Rang zwei folgt abgeschlagen das Wort Lutherschule mit 19 Prozent. Die Lutherschule war im Sommer zu trauriger Berühmtheit gelangt, als die Stadt das mehr als 100 Jahre alte Schulgebäude abreißen ließ, obwohl zeitgleich noch die Abstimmung über das Bürgerbegehren für ihren Erhalt lief.

Campus und Hitzesommer

Das erhitzte die Gemüter fast noch mehr als der „Hitzesommer“, ebenfalls ein Kandidat für das Wort des Jahres in Selm. Sonnenschein ohne Ende bescherte dem Freibad schließlich Besucherrekorde. Er half auch, dass die Bauarbeiter auf dem Campusplatz zügig vorankamen mit ihrer Arbeit. Der neue Platz zwischen Gymnasium und Grundschule - diesen Bildungseinrichtungen verdankt er wohl den Arbeitstitel Campus - hatte zum Stadtfest 2018 seine Premiere. Offensichtlich kein echter Aufreger mehr: Nur jeder zehnte Teilnehmer gab ihm seine Stimme als Wort des Jahres.

Auf den letzten Platz kam das Wort Eichenprozessionsspinner: der Name eines Insekts, das im Sommer nicht nur für Hautrötungen sorgte, sondern auch für viel Aufregung. Denn Wege, Spielplätze und öffentliche Wälder mussten gesperrt werden, damit die haarigen Raupen Menschen nicht gefährlich nahe kam, was dennoch hier und da geschah.

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