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Struwwelpeter als Kriminalfall

Borker erhält Red-Dot-Award

Johannes Loer ist gerade einmal 26 Jahre alt. Doch hat der Kommunikationsdesigner schon jetzt geschafft, wofür andere ein Leben lang arbeiten. Die Auszeichnung mit dem Red-Dot-Award, einem der begehrtesten internationalen Designpreise. Er zeigt den Struwwelpeter als Kriminalfall.

BORK

von Von Malte Woesmann

, 07.12.2010

„Darüber hab ich mich natürlich riesig gefreut“, so Johannes Loer. Der Jungdesigner hat den Preis, der Mittwochabend in feierlichem Rahmen in Essen verliehen wird, für seine Diplomarbeit „Akte 73“ bekommen.

300 Seiten dick ist die Akte 73. Darin beleuchtet Loer das Kinderbuch Struwwelpeter in einem ganz anderen Licht. Akten, Tatortfotos und Vernehmungsprotokolle machen aus dem Struwwelpeter einen Kriminalfall. „Überall gibt es aber immer auch Hinweise auf den Ur-Struwwelpeter“, sagt Loer. Das ganze ist aber auch immer mit einem Augenzwinkern versehen. Über 6000 Arbeiten sind in Johannes Loers Kategorie eingereicht worden, 61 haben wie die Arbeit des Borker Kommunikationsdesigners die Auszeichnung „Best of the Best“ bekommen. Das ist die oberste Kategorie, die zu vergeben ist. Für einen weiteren Preis ist er weiterhin nominiert. Ob er den Junior Prize bekommt, wird aber erst Mittwochabend verkündet. Im Fenster der Buchhandlung Möller auf der Ludgeristraße sind zurzeit einige Auszüge der Akte 73 zu sehen.    

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