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150.000 Euro für Selmer Spielplätze

Investition in Spielplätze

Lucy und Jill sind gern draußen. Die Selmer Mädchen sind am liebsten auf dem Spielplatz an der Römerstraße. Der ist im vergangenen Jahr besser ausgestattet worden. Und damit ist er nicht der Letzte.

Selm

, 20.04.2018
150.000 Euro für Selmer Spielplätze

Lucy (l.) und Jill spielen gern auf dem neu ausgestatteten Römerspielplatz. Weitere Plätze sollen folgen. © Arndt Brede

Die Stadt Selm nimmt in diesem Jahr insgesamt 150.000 Euro in die Hand, um Spielplätze auf Vordermann zu bringen. Insgesamt stehen im Doppelhaushalt 2017/2018 rund 230.000 Euro – 130.000 Euro für 2017 und 100.000 Euro für 2018 - zur Verfügung.

„Fast alles, was wir für 2017 geplant hatten, ist auch umgesetzt worden“, sagt Beigeordnete Sylvia Engemann. „Die großen Maßnahmen sind es jedenfalls allesamt.“ Unter anderem war der größte Selmer Spielplatz, der an der Römerstraße, mit viel Aufwand renoviert und modernisiert worden. Aus der Renovierungsliste 2017 sei der Spielplatz an der Schorfheide übrig geblieben, berichtet die Beigeordnete. Der Austausch eines Wipptieres soll in diesem Jahr vollzogen werden. Und an der Ludgerikirche soll ein Geräteersatz für Klein- und Grundschulkinder geschaffen werden.

Verschiedene Maßnahmen geplant

Für 2018 kündigt Sylvia Engemann weitere kleinere und größere Maßnahmen an. Das Schulumfeld der Ludgeri- und der Otto-Hahn-Realschule soll davon profitieren. „Dort wird ein neuer Kletterwürfel installiert“, so Engemann. Am Angelkamp wird es einen Austausch eines Spielgerätes geben. Sanierungsmaßnahmen im Nierfeld gehören ebenso zu den Maßnahmen wie am Übbenhagen in Cappenberg, wo unter anderem der Sandkasten verkleinert wird. Der Pausenhof der Grundschule Auf den Äckern in Bork wird neu gestaltet. Diese Maßnahmen werden rund 100.000 Euro kosten. „Darüber hinaus stellt die Stadt weitere 50.000 Euro für Ausbesserungen an weiteren Spielplätzen zur Verfügung“, sagt Stadtsprecher Malte Woesmann.

Alle vorgesehenen Maßnahmen, da ist die Beigeordnete zuversichtlich, können in diesem Jahr umgesetzt werden.

Doch was ist mit einem Spielplatz wie dem am Danteweg? Er ist umzäunt, nicht zugänglich und sieht nicht so aus, als ob er gepflegt und nutzbar ist. „Der Danteweg steht nicht auf der Prioritätenliste“, betont Sylvia Engemann und stellt klar. „Eine Ertüchtigung dieses Spielplatzes ist nicht geplant.“ Gleichwohl stehe die Stadt im Austausch mit den Stadtwerken, um ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen.

Status Quo gesichert

Mit allen aktuellen Maßnahmen sichert die Stadt quasi den Status Quo in Sachen Spielplätze. Was bringt die Zukunft? Neue Baugebiete werden ausgewiesen. Wie sieht es mit Spielflächen dort aus? Bürgermeister Mario Löhr dazu: „Wir sind ja dazu verpflichtet, Kinderspielplätze auszuweisen. Wir wollen Spielplätze dort, wo ausreichend Flächen sind und entsprechend auch vernünftige Spielgeräte anschaffen.“ Er sei kein Freund der Devise „Sandkasten, Schaukeltier, das war’s“.

Spielplätze werden laut Löhr nur dann angenommen, wenn ausreichend Spielgeräte vorhanden seien. In Abstimmung mit der Politik werden die Verwaltung Bedarfe ermitteln, wo Spielplätze gebraucht werden. „Aber wir brauchen qualitativ hochwertige Flächen“, fordert der Bürgermeister. Es sei daher geplant, „eher weniger, dafür aber attraktivere Flächen auszuweisen“.

Stadtwerke sind zuständig

So zum Beispiel am künftigen Auenpark. „Da wird eine weitere attraktive Spielfläche angelegt.“ Auch in Bork soll das verwirklicht werden. Nämlich dann, wenn im Zuge des Förderprogramms, das die Stadt für die Ortskernumgestaltung beantragt, der Bereich vor dem Amtshaus Bork umgestaltet wird. „Aufenthaltsflächen für Jung und Alt mit Spielmöglichkeiten“ sollen es werden. Das solle sich auch weiter in die Hauptstraße Richtung Ortskern ziehen.

Wer ist eigentlich für die Ausstattung der Spielplätze zuständig? Wer sucht die Spielgeräte in welchen Größenordnungen und für welche Altersgruppen aus? „Wir haben die Kompetenz bei den Stadtwerken, was geeignete Spielgeräte angeht“, sagt Sylvia Engemann.

Bei der Auswahl setze die Stadt auch auf andere: „Beim Spielplatz Bergstraße, den wir im letzten Jahr fertiggestellt haben, haben wir die Anwohner beteiligt, um im Vorfeld zu schauen, welche Altersgruppen an Kinder es dort gibt.“

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