Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Zertifizierte Qualität in der Bäckerei Langhammer

BORK Die Bäckerei Langhammer trägt den Titel "Westfalenbäcker" und verfügt zudem über mehrere Auszeichnungen für ihre Produkte. Matthias Münch sprach mit Andreas Langhammer über den Weg dorthin.

20.11.2007
Zertifizierte Qualität in der Bäckerei Langhammer

Zertifikat und Urkunden für Spitzenkräfte und Spitzengebäck: Bäckermeister Andreas Langhammer (r.) , Verkäuferin Beate Kleinhege und Bäckergeselle Michael Müller.

Herr Langhammer, wie sind Sie an das Zertifikat "Westfalenbäcker gekommen? Langhammer: Im vergangenen Jahr haben wir uns beim Landesinnungsverband dafür beworben. 2006 kam dann auch schon ein Prüfer von der Innung zu uns.

Was hat er kontrolliert? Langhammer: Er hat geprüft, ob wir noch ein echter Handwerksbetrieb sind, also keine Fertigbackmischungen verwenden, sondern nach eigenen Rezepten backen. Dazu gehört zum Beispiel auch unser selbst gezüchteter Sauerteig. Der von uns eingereichte Hygieneplan wurde ebenfalls kontrolliert.

Wie ging es dann weiter? Langhammer: Anfang August folgte ein anonymer Testkauf bei uns im Laden. Dabei wurde unser Verkaufspersonal, die fachliche Beratung, ja das gesamte Fachgeschäft an sich geprüft. Wir bekamen die Note Gut. Außerdem gab er drei Benotungen in den Produktbereichen feine Backware, Kleingebäck und Brot: Sehr Gut für den Bienenstich, Gut für die Brötchen und Sehr Gut für das Sonnenblumenbrot. In einem zweiten Testkauf wurde jetzt im November unser Meisterstollen mit Gut bewertet.

Sie haben also nur Einser und Zweier eingeheimst. Zahlen sich Zertifikat und Spitzennoten denn auch wirtschaftlich aus? Langhammer: Qualität kommt bei den Kunden an. Nehmen Sie etwa die Weihnachtsbäckerei. Da haben wir früher schon befürchtet, dass uns die Discounter mit ihren billigen Massenangeboten das Wasser abgraben. Aber das ist nicht eingetreten. Unsere Spekulatius und Kokostaler, unser Teegebäck und Meisterstollen sind gefragt.

Es duftet bereits verlockend in Ihrer Backstube. Wann haben Sie mit der Weihnachtsbäckerei begonnen? Langhammer: Wir fangen damit immer erst im November an. Nicht schon im August oder September wie die Supermarktketten. Das lehne ich ab. Damit, sowie mit der Qualität und Frische unserer Produkte, wollen wir uns von den Discountern abheben. Und so können wird uns auch behaupten.

Lesen Sie jetzt