Serverproblem: Größere Störung bei Vodafone und Unitymedia

Vodafone Unitymedia

In weiten Teilen Deutschlands gab es seit Montagabend im Kabelnetz des Telefon- und Internetanbieters Vodafone eine Störung. Trotz Entwarnung trat das Problem am Dienstag erneut auf.

Düsseldorf

28.04.2020, 07:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
In weiten Teilen Deutschlands gibt es seit Montagabend im Kabelnetz des Telefon- und Internetanbieters Vodafone eine Störung.

In weiten Teilen Deutschlands gibt es seit Montagabend im Kabelnetz des Telefon- und Internetanbieters Vodafone eine Störung. © picture alliance/dpa

Im Kabelnetz von Vodafone hat es am Montag und Dienstag Störungen bei Internet-Verbindungen gegeben. Am Montagabend und Dienstagmorgen seien zwischenzeitlich bis zu 500 000 Kunden betroffen gewesen, sagte ein Vodafone-Sprecher am Dienstag. Im Laufe des Dienstagvormittags sei die Störung behoben worden, hieß es.

Kunden in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg hatten immer wieder Probleme, sich mit ihren Geräten ins Internet einzuwählen. Das ist das Gebiet des früheren Kabelnetz-Anbieters Unitymedia, den Vodafone im vergangenen Jahr übernommen hatte.

Störung trat trotz Entwarnung wieder auf

Grund für den teilweisen Ausfall war dem Unternehmen zufolge ein Problem mit einem Server, der den Internetverkehr steuert. Durch ein Software-Update und eine neue Konfiguration hätten die Probleme behoben werden können. Am späten Montagabend hatte das Unternehmen zunächst vorzeitig Entwarnung gegeben. Obwohl es hieß, die Störung sei behoben, trat sie vielerorts am Dienstagmorgen wieder auf.

Störungen bei Telefonaten übers Festnetz soll es dem Sprecher zufolge nicht gegeben haben, lediglich das Internet sei gestört gewesen. Einen Zusammenhang zur hohen Netzauslastung durch die Corona-Krise habe es bei der aktuellen Störung nicht gegeben.

Da viele Menschen von zu Hause aus arbeiten und Streaming oder Online-Spiele als Freizeitbeschäftigung sehr gefragt sind, verzeichnen die Netzanbieter hohe Auslastung. Bislang hielten sich die Netze in Deutschland dennoch stabil.

dpa