Sieben-Meter-Sturz: Junge außer Lebensgefahr

Kokererei Hansa

Beim Klettern auf dem Gelände der Kokerei Hansa ist am Montagabend ein zwölfjähriger Junge abgestürzt. Er verletzte sich schwer. Zeitweise schwebte er in Lebensgefahr, befindet sich aber auf dem Weg der Besserung.

HUCKARDE

, 13.06.2017, 10:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sieben-Meter-Sturz: Junge außer Lebensgefahr

Ein zwölfjähriger Junge ist am Montagabend beim Klettern auf Kokerei Hansa abgestürzt.

Vier Freunde hatten sich, wie die Polizei berichtet, Zugang zu dem ehemaligen Zechengelände verschafft. Das Gelände sei umzäunt gewesen. Sie stiegen auf ein Stahlgerüst. Beim Balancieren auf einem nur wenige Zentimeter breiten Rohr soll der Zwölfjährige das Gleichgewicht verloren haben und hinabgestürzt sein. Das berichteten seine Begleiter der Polizei.

Freunde rufen den Rettungswagen und bleiben bei ihm

Seine drei Freunde, 13 Jahre alt, riefen den Rettungswagen und blieben bei ihm. Der Junge wurde mit schweren inneren Verletzungen in ein nahe gelegenes Krankenhaus gefahren. Zeitweise bestand Lebensgefahr, doch der Junge befinde sich nun auf dem Weg der Besserung, er werde aber noch medizinisch überwacht. Die Kinder stehen unter Schock. Die Ermittlungen dauern an.

Gelände war abgesperrt

Dr. Marita Pfeiffer ist seit 1999 bei der Industriedenkmalstiftung beschäftigt. Die Leiterin der Kommunikationsabteilung steht am Dienstag an dem Zaun, rund 20 Meter von der Unfallstelle entfernt. „Bedrückend“ sei die Situation. „Hoffen wir, dass der Junge einen guten Schutzengel hat.“ Dass sich Menschen auf dem abgesperrten Gelände aufhalten, komme vereinzelt vor, nachts gebe es einen Sicherheitsdienst, der vorbeischaue. Am Montag, als es zu dem Unfall kam, war das Industriedenkmal wegen des Ruhetags auch im offenen Bereich nicht für Besucher geöffnet.

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