Sieben minus eins

Arne Dahl

Mehrere junge Mädchen sind verschwunden, alle gerade 15 Jahre alt - aber das ist auch ihre scheinbar einzige Gemeinsamkeit. Die Polizei in Stockholm befürchtet das Schlimmste.

04.09.2016, 11:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Und Kriminalkommissar Sam Berger hat nur ein Ziel: Wenigstens eins der Opfer vor dem sicheren Tod zu retten. Berger ist überzeugt, dass er es mit einem Serienkiller zu tun hat. Das hört aber sein Chef nicht gerne, der solche Vermutungen nicht an die Öffentlichkeit gelangen lassen will.

Dann bekommt es Berger, der private Probleme hat, mit einer seltsamen Zeugin zu tun. Die Mittdreißigerin tauchte an verschiedenen möglichen Tatorten auf und sitzt nun Berger im Verhör gegenüber.

Schreckliche Vergangenheit

Bis sie den Spieß umdreht und nun Berger der Verhörte und Verdächtige wird. Doch dann entdecken Berger und Molly Blom, dass sie eine schreckliche Geschichte aus der gemeinsamen Vergangenheit verbindet und darin möglicherweise der Schlüssel zur Lösung der Fälle liegt.

Arne Dahl beweist mit seinem Auftakt zu seiner neuen Serie, dass er einer der besten Krimi-Autoren nicht nur Skandinaviens ist. Er versteht es meisterhaft, den Leser buchstäblich bis zur letzten Seite an die logisch aufgebaute und doch immer wieder überraschende Geschichte zu fesseln.

Und hier ein kleiner Tipp: Lesen Sie diese letzte Seite wirklich erst zum Schluss und geraten Sie nicht aus Neugier schon vorher in Versuchung. Ehrlich gesagt, ich kann es kaum erwarten, bis der zweite Band über Berger und Blom erscheint.

Arne Dahl: Sieben minus eins, 416 S., Piper, 16,99 Euro, ISBN 978-3-492-05770-7.