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Sieckmann verlässt die SPD

BRACKEL Angelika Sieckmann Aus der so genannten "E-Mail-Affäre", in der sie von Hartmut Monecke beleidigt wurde (wir berichteten), hat SPD-Bezirksvertreterin jetzt folgende Konsequenz gezogen: Sie hat Partei und Fraktion verlassen.

von u.b.

, 02.11.2007
Sieckmann verlässt die SPD

Angelika Sieckmann ist aus der SPD ausgetreten.

 "Ich habe in der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins am Dienstag erlebt, wie Herr Monecke wieder Halb- und Unwahrheiten über mich verbreitet hat." Sie könne sich nicht mehr davor schützen, erklärte die Sozialdemokratin gegenüber den RN. "Ich möchte mich nicht mehr den Attacken des Herrn Monecke aussetzen." Auch brauche sie aus gesundheitlichen Gründen Ruhe.

SPD-Mitglieder hätten Hartmut Monecke auf der Ortsvereins-Versammlung zum Rücktritt aufgefordert, berichtet Angelika Sieckmann. Monecke hält jedoch am Vorsitz fest und will sich Anfang 2008 sogar zur Wiederwahl stellen.

Angelika Sieckmann behält als Parteilose ihr Mandat in der Bezirksvertretung (BV). Nach den Konsequenzen für die rot-grüne Mehrheit gefragt antwortet sie: "Ich entscheide wie bisher in der Sache. Es geht doch nicht um das Wohl der Partei, sondern das des Bürgers." Sie schließt definitiv aus, dass sie in eine andere Partei oder Fraktion wechselt. "Ich bin und bleibe Sozialdemokration."

Die SPD-Fraktion in der BV hat zum Nachfolger des infolge der E-Mail-Affäre als Fraktionssprecher zurückgetretenen Hartmut Monecke Thomas Wesnigk aus Asseln gewählt. Seine Stellvertreterinnen sind Kirsti Döbertin und Anette Schulte.

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