Sierau macht Vereinen Hoffnung auf den Erhalt

Hallenbad Hombruch

HOMBRUCH Oberbürgermeister Ullrich Sierau gefiel sich in der Rolle als Verkünder guter Nachrichten. Er machte den Vereinen Hoffnung, dass das Hallenbad Hombruch erhalten bleibt. Doch auch eine schlechte Nachricht gab es an diesem Tag.

von Von Peter Bandermann

, 12.11.2009, 17:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Gespräch: Stefan Raetsch von der DLRG und die TuS-Westfalia-Vorsitzende Barbara Menzebach.

Im Gespräch: Stefan Raetsch von der DLRG und die TuS-Westfalia-Vorsitzende Barbara Menzebach.

Doch diese Nachricht schockte die Sportler nicht allzu sehr. Denn: Bei der Übergabe von über 4000 Unterschriften durch mehrere Sportvereine sagte Oberbürgermeister Ullrich Sierau gestern im Rathaus: „Es gibt eine Perspektive für das Hallenbad. Wir müssen das jetzt nach allen Regeln der Kunst durchprüfen.“ Am Tag „X“, wenn das Konzept für ein neues Betriebsmodell steht, will Sierau die Badehose anziehen und mit der DLRG ins Wasser springen. Für die Vorsitzenden des TuS Westfalia Hombruch und der DLRG, Barbara Menzebach und Stefan Raetsch, bedeutete das Auftrieb.

Mit ihnen im Boot sitzen Institutionen wie die Behindertensport-Gemeinschaft (BSG), der Unterwassersportclub Dortmund, der in Hombruch trainierende ATV Dorstfeld und der Stadtsportbund. 4000 Unterschriften seit dem 10. Oktober 2009 für den Erhalt des Hallenbades und zusätzlich über 11 000 Unterschriften aus dem Jahr 2001 für den Erhalt der Hombrucher „Bäderlandschaft“. Das sind 15 000 Bürger, die Sierau nicht untergehen lassen wollte: „Das Hallenbad hat regionale Bedeutung.“ 

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