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Skandal beim ASta an der Ruhr-Uni Bochum

Ex-Finanzreferent (24) verurteilt

Nach einem mutmaßlichen Untreue-Skandal beim Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) an der Ruhr-Uni Bochum ist ein ehemaliger Finanzreferent zu einer Geldstrafe von 2400 Euro verurteilt worden. Doch das Geld, dass der Student veruntreut haben soll, ist sehr viel mehr.

BOCHUM

26.01.2017 / Lesedauer: 2 min
Skandal beim ASta an der Ruhr-Uni Bochum

Das Uni-Center der Ruhr-Universität Bochum.

Der Biologie-Student (24) soll einen 4000-Euro-Scheck privat „verbraten“ haben. Zum Prozess am Bochumer Amtsgericht war der frühere AStA-Vorstand nicht selbst erschienen. Die Staatsanwaltschaft beantragte daraufhin den Erlass eines Strafbefehls (120 Tagessätze). Gegen dieses „Urteil per Post“ kann der 24-jährige Angeklagte binnen zwei Wochen noch Einspruch einlegen. Dann würde erneut ein Termin zur Hauptverhandlung anberaumt werden.

Das soll passiert sein:

Dem ehemalige AStA-Finanzreferenten war offenbar Anfang 2015 ein Scheck in Höhe von 4000 Euro für die Anschaffung einer Kamera übergeben worden. Der Scheck soll anschließend von dem 24-Jährigen eingelöst und und das Geld auf seinem eigenen Konto gelandet sein. Eine Kamera, so die Staatsanwaltschaft, sei allerdings nie angeschafft worden. Weil der Student im Nachgang auch noch ein Rechnungsschreiben gefälscht haben soll, lautet die Verurteilung im Strafbefehl neben Untreue auch auf Fälschung beweiserheblicher Daten. Wie bekannt wurde, soll der Ex-Finanzreferent sich im Laufe der Ermittlungen darauf berufen haben, dass er bei Kauf und Bezahlung der Kamera angeblich selbst Betrügern aufgesessen sei.

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