Slawo Freier darf sich freuen

Fit für das Finale

Nach dem nervenaufreibenden Match in Osnabrück und dem bevorstehenden Liga-Finale gegen den MSV Duisburg sei die Regeneration für seine Fußballer eine unbedingt notwendige Maßnahme, erklärte Bochums Trainer Friedhelm Funkel unmittelbar nach dem Abpfiff an der Bremer Brücke.

BOCHUM

von Von Uli Kienel

, 09.05.2011, 15:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Slawo Freier ist zurück im Team und zählt wieder zu den Leistungsträgern.

Slawo Freier ist zurück im Team und zählt wieder zu den Leistungsträgern.

Bochums Routinier Slawo Freier bestätigt seinen Coach: "Das ist nach diesen intensiven Spielen wichtig," erklärte die Offensivkraft, "wir müssen die Köpfe wieder frei bekommen, damit wir uns anschließend mit dem wichtigen Match gegen den MSV befassen können."

Zusätzliche Anreize schaffen muss Funkel deswegen nicht. "Jeder im Kader weiß, worum es für uns geht", sagt Freier, "wir wollen in die Relegationsspiele und ich bin überzeugt davon, dass wir es mit Hilfe unserer Fans gegen die Duisburger auch schaffen werden."

Eigendynamik entwickeln

Ob die Konkurrenten von der Wedau das Spiel angesichts ihres bevorstehenden DFB-Pokal-Finales verhalten angehen könnten, dürfe den VfL Bochum gar nicht interessieren, sagt Freier. "Das Spiel muss von unserer Seite eine Eigendynamik entwickeln, und ich bin optimistisch, dass uns dies auch gelingt."

So optimistisch war der ehemalige Nationalspieler vor einigen Wochen noch nicht, als er nach langwierigen Verletzungen um sein Comeback in der Mannschaft kämpfte. Friedhelm Funkel kündigte damals fast schon prophetisch an, dass Slawo Freier in der Schlussphase der Meisterschaft noch zu einem entscheidenden Spieler für den VfL werden würde. Funkel sieht sich seit einigen Wochen in dieser Auffassung bestätigt und Freier freut sich darüber, dass "ich noch rechtzeitig fit geworden bin und der Mannschaft jetzt helfen kann."

Mithelfen, das Maximale in dieser Saison noch zu erreichen. "Mehr als in die Relegation zu kommen, war nach der Hinrunde nicht machbar", bleibt der 31-Jährige realistisch. "Dazu fehlte uns über die gesamte Saison gesehen die Konstanz, die wir in der Rückrunde gezeigt haben." Beim Umsetzen des ehrgeizigen Ziels, will sich Freier auch nicht von der SpVgg Greuther Fürth unter Druck setzen lassen, die in den vergangenen Wochen ihre Aufgaben souverän lösten. "Wir haben es selbst in der Hand. Gewinnen wir unser Spiel am Sonntag gegen den MSV Duisburg, muss uns das Ergebnis in Fürth überhaupt nicht interessieren.Trio soll zurückkehren

Die zuletzt angeschlagenen und im Kader vermissten Mimoun Azaouagh, Christoph Dabrowski und Ümit Korkmaz sollen nach dem freien Dienstag am Mittwoch, spätestens aber am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und dem Trainer dann am Sonntag im letzten Ligaspiel wieder als personelle Optionen zur Verfügung stehen.