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So entsteht das riesige Graffiti am alten Luftschutz-Bunker an der Gneisenaustraße

16 Künstler, 9 Tage, 300 Quadratmeter besprühte Fläche. Das sind die harten Fakten, die zu diesem riesigen Graffiti an der Fassade des Bunkers in der Gneisenaustraße gehören. Dabei handelt es sich nicht, wie so häufig bei Sprüh-Aktionen dieser Dimension, um eine bezahlte Auftragsarbeit. Die Künstler, auch "Writer" genannt, haben sich aus Leidenschaft zu ihrem Hobby zusammengetan. Und den Löwenanteil der Kosten tragen sie selbst.
06.08.2019
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Die Ostseite des alten Bunkers in der Gneisenaustraße wurde vorher schon von den Künstlern verschönert. Dieses Jahr sollte es aber das bislang größte Projekt werden. Die Nordseite (rechts im Bild) wurde im vergangen Jahr besprüht.© Damian Sombetzki
Graffiti sind häufig nicht für die Ewigkeit. Die mühselige Arbeit aus vergangenen Tagen wird mit herkömmlicher, grauer Fassadenfarbe überstrichen.© Damian Sombetzki
Mehr Platz, mehr Arbeitsfläche: Für dieses Jahr haben sich die Writer ein Baugerüst organisiert. Die zuvor ergraute Fläche wird nach und nach bunter.© Damian Sombetzki
Bei dem Mural, der größten Ausdrucksform der Street Art, sind unterschiedliche Graffiti-Styles vertreten.© André Silva
Durch das Baugerüst konnten mehrere Writer simultan arbeiten.© Damian Sombetzki
Der Profi-Malermarkt Zero und der Onlineshop Graffiti-Cans.com steuerten etwas Material bei. Den Rest bezahlten die 16 Writer aus eigener Tasche – mehr als 3000 Euro.© Jason Thomas
Die gesamte Fläche des Graffitis beträgt mehr als 300 Quadratmeter.© André Silva
Einige Stellen des Kunstwerks sind sehr detailliert.© Jason Thomas
Kaum zu glauben, was mit Sprühdosen möglich ist.© Jason Thomas
Das Farbkonzept wurde im Vorfeld geplant. Blau und Grau sind die dominanten Farben.© Jason Thomas
Es ist schwer, das gesamte Mural in einem Foto einzufangen und der Arbeit der 16 Writer gerecht zu werden. Schauen Sie einfach selbst am alten Bunker in der Gneisenaustraße vorbei, es gibt viele kleine Details zu entdecken.© Jason Thomas