So ist der Stand der Arbeiten auf der riesigen Baustelle

Phoenix-See

HÖRDE Eine Seefahrt, die ist lustig. Auf dem Gelände Phoenix-Ost ist sie außerdem zurzeit im Auto ziemlich staubig. Aber eindrucksvoll. Heinz Hueppe, Chef der Phoenix-See-Entwicklungsgesellschaft hat zu einer "Seefahrt" geladen.

von Von Julia Gaß

, 09.06.2009, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
So ist der Stand der Arbeiten auf der riesigen Baustelle

Noch eine Baustelle, aber eine äußerst Eindrucksvolle: der Phoenix-See.

Gegenüber, auf der Ostseite, entsteht eine in den vergangenen 100 Tagen neu konzipierte Attraktion: Ein Freizeitpark in einer Hügellandschaft. Dort werden noch weitere 330.000 qm Aushub eingearbeitet. „Zehn Meter höher wird der Berg noch“, erzählt Oberbauleiter Christian Pyttel während sich der kleine Reisebus mit Journalisten den Berg hinauf quält, der sich vor Schüren später 133 Meter hoch in die Luft erheben soll. Der See hat ein Niveau von 90 Metern. Weil es jetzt zwar weniger Fundamentaushub als 2008 falsch berechnet gibt, aber trotzdem mehr als nach den ursprünglichen Plänen in das Gelände eingearbeitet werden sollte, wird sich der neue Freizeitpark jetzt bis an die Hermannstraße erstrecken.

Etwas Schilf wächst schon auf dem künftigen Seeboden. Später soll es dort Seegrundpflanzen gegen Algen geben. Bis einen Meter unter der Seesohle schachten die Bagger aus – Um sicher zu stellen, dass der Boden sauber ist. „Die Flutung beginn planmäßig im Herbst 2010 und ist ein Jahr später abgeschlossen“, verspricht Hueppe während der Bus durch die wilde Landschaft aus Steinen, Lehm und Kalk, der Wasser bindet, fährt, die später einmal Grund des drei Meter tiefen Sees bilden wird. Geologen entnehmen hier Proben und bestimmen, wo welcher Aushub eingebaut wird. Die Fundamentreste werden auf dem Gelände zu feinem Schotter gemahlen. 200 Menschen und mehr als 100 Großfahrzeuge arbeiten auf dem Seegelände, das ein Dorf für sich ist. – Ein Dorf, das immer mehr ein Gesicht bekommt.