"So kann es weitergehen"

VfL beim 5:0-Sieg über VfB Homberg gefordert

Niederrhein-Oberligist VfB Homberg unterlag dem VfL Bochum zwar mit 0:5 (0:1), erwies sich jedoch alsernsthafterr Gegner.

DUISBURG

von Von Christian Aubel und Nils Rimkus

, 15.07.2014, 21:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
"So kann es weitergehen"

Selim Gündüz (Mitte) erwies sich nach seiner Einwechslung als echter Aktivposten in Reihen des VfL.

Der VfL Bochum brauchte lange auf dem technikfeindlichen Hoppelrasen des VfB Homberg, bis er es endlich klingeln ließ. Klar, die Profis aus Bochum waren dem Niederrhein-Oberligisten aus Duisburg überlegen. Aber der verteidigte sich lange durchaus geschickt - sein 0:1-Achtungsresultat im letzten Test gegen den MSV Duisburg grüßte. Ab der 30. Minute machte das Neururer-Team richtig Dampf. Aber es dauerte mit dem Torjubel noch bis zur 41. Minute. Zuvor hatte Stanislav Sestak gute Torchancen liegenlassen und der Schiedsrichter ein elfmeterreifes Foul an Michael Gregoritsch ignoriert. Aber dann schlug Sestak eine schöne Flanke auf den langen Gregoritsch, der mit dem Kopf die Führung und sein siebtes VfL-Tor erzielte. VfL-Trainer Peter Neururer nutzte den Test, um möglichst vielen Spielern die Chance zum Praxistest zu geben. Durchwechseln war also das Motto. Einzig Tormann Esser und Patrick Fabian (Heiko Butscher musste wegen Magen-Darm-Problemen passen) spielten durch. Auch die "zweite" Garnitur tat sich schwer, ins Spiel zu finden, war aber schneller erfolgreich: Nach Foul an Danny Latza verwandelte Yusuke Tasaka den fälligen Strafstoß zum 2:0 (60.).Kulikas' Doppelschlag Kurz darauf gelang Laurynas Kulikas ein schöner Doppelschlag: Nach Terrazzino-Vorarbeit schoss er das 3:0 in der 65. und mit Linksschuss das 4:0 in der 66. Spielminute. Während der junge Selim Gündüz mit guten Szenen auf sich aufmerksam machte, setzte Marco Terrazzino den Schlusspunkt mit Schmackes: Sein 25-Meter-Kracher zum 5:0 landete unerreichbar im Winkel (79.). Damit lautet die erfreuliche VfL-Bilanz nun 44:0 Tore in vier Testspielen. "Der VfB war bisher unser stärkster Gegner in der Vorbereitung", lobte VfL-Coach Peter Neururer. "Mit unserer Einstellung und unserer Spieleröffnung bin ich zufrieden. 44 Tore, kein Gegentor: So kann es weitergehen! Allerdings wird es uns Wolfsburg am Freitag sicher nicht so leicht machen."VfL Bochum: (1. Halbzeit): Esser, Celozzi, Simunek, Fabian, Perthel, Jungwirth, Losilla, Gulden, Sestak, Gregoritsch, Terodde.VfL Bochum (2. Halbzeit): Esser, Bulut, Klostermann, Fabian, Holthaus, Latza, Zahirovic, Gündüz, Tasaka, Terrazzino, Kulikas.

 

 

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