So sieht Deusens Kita-Neubau aus

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Noch bewegen Bagger Sand und Erde, knien Pflasterer im Regen auf einem Weg, zieht ein Trockenbauer im Bewegungsraum die Decke ein. Es scheint, als mache der evangelische Kindergarten „Die Maulwürfe“ seinem Namen alle Ehre. Kaum zu glauben, aber am 3. April werden hier 55 Kinder spielen. Wir zeigen Fotos.

DEUSEN

, 21.03.2017, 17:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
So sieht Deusens Kita-Neubau aus

Ein Blick ins Innere des Neubaus.

Im künftigen Bereich der Einjährigen stehen bereits Möbel: Vier Betten locken schon zum Mittagsschlaf. Schlussspurt auf der Baustelle an der Deusener Straße. Ein Quantensprung: von einst zwei Gruppen-, zwei Nebenräumen und einem Flur im Souterrain des mittlerweile abgerissenen Gemeindehauses, erhält die Einrichtung eine neue Dimension.

„Das ist schon eine Hausnummer“, sagt Bianca Mariß. Die Leiterin der Einrichtung freut sich. „Auf zu neuen Ufern. Nun können wir endlich auch Projekte durchführen, die am Platz scheiterten.“

Drei große Gruppenräume

Drei große Gruppenräume, dazu Werk- und Rollenspielräume, ein großer Bewegungsraum, für die Jüngsten ein weiteres kleines Bewegungszimmer, Schlaf- und Nebenräume. „Mein Wunsch ist, dass wir auch in den großen Räumen eine kuschelige Atmosphäre herstellen können“, sagt Bianca Mariß.

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Das ist Deusens neue Kita

Noch bewegen Bagger Sand und Erde, knien Pflasterer im Regen auf einem Weg, zieht ein Trockenbauer im Bewegungsraum die Decke ein. Es scheint, als mache der evangelische Kindergarten „Die Maulwürfe“ seinem Namen alle Ehre. Kaum zu glauben, aber am 3. April werden hier 55 Kinder spielen.
21.03.2017
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Neben dem gepflasterten Vorplatz entsteht eine eingezäunte Rasenfläche: ein zusätzlicher Freiluft-Spielbereich für die Jüngsten.© Foto: Stephan Schuetze
In der Küche fehlen noch die Möbel. Hier bereitet das KiTa Team das gemeinsame Frühstück und Mittagessen vor.© Foto: Stephan Schuetze
Der Eingangsbereich - bald schon ein Treffpunkt für die Eltern.© Foto: Stephan Schuetze
Auf den Speiseraum freuen sich die Kids besonders und haben ihn bereits zum "Café" ernannt.© Foto: Stephan Schuetze
Ein Trockenbauer zieht die Decke im großén Bewegungsraum ein.© Foto: Stephan Schuetze
der Gruppenraum für die Über-Dreijährigen liegt an der Gartenseite.© Foto: Stephan Schuetze
Fast fertig sind schon die Sanitärräume.© Foto: Stephan Schuetze
Landschaftsbauer bereiten den Garten für die Spielgeräte vor, die die Eltern aufbauen.© Foto: Stephan Schuetze
Fast fertig sind schon die Sanitärräume - hier für Gruppe der Ein- bis Zweijährigen.© Foto: Stephan Schuetze
KiTa-Leiterin Bianca Mariß freut sich über die leuchtenden Farben der Polstermöbel.© Foto: Stephan Schuetze
Die Spielküche für die U3-Gruppen steht bereits.© Foto: Stephan Schuetze
Kleinere Räume sorgen für eine Wohlfühl-Atmosphäre bei den jüngsten Kindern.© Foto: Stephan Schuetze
Alle Hände voll zu tun haben die Schreiner, die in diesen Tagen die Möbel aufbauen.© Foto: Stephan Schuetze
Das neue Mobiliar sorgt für vielfältige Möglichkeiten, um Freundschaften zu schließen und zu spielen.© Foto: Stephan Schuetze
Wer viel tobt, braucht einen Mittagsschlaf. Die Betten für die Jüngsten stehen bereits.© Foto: Stephan Schuetze
Der Eingangsbereich - bald schon ein Treffpunkt für die Eltern.© Foto: Stephan Schuetze
Vor dem Haus warten Paletten mit Pflastersteinen. Die Landschaftsbauer legen daraus die Fahrstrecke im Garten.© Foto: Stephan Schuetze
Fahr- und Laufräder stehen schon bereit, um die neue Fahrstrecke zu erkunden.© Foto: Stephan Schuetze
In wenigen Tagen verschwinden die Bauzäune und der Kindergarten-Neubau öffnet.© Foto: Stephan Schuetze
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Die Kids, so scheint es, können es kaum erwarten. Den künftigen Speiseraum haben sie schon zum „Café“ ernannt. Hier wollen sie sich mit ihren Freunden aus den anderen Gruppen treffen und zu gemeinsamen Aktivitäten wie zum Puzzlen verabreden.

Die Vorfreude kommt nicht von ungefähr, haben die derzeit 45 Kinder den Bau ihres neuen Domizils doch täglich verfolgt. Nach dem Abriss des Gemeindehauses fanden die beiden Gruppen in einem Pavillon und einem angemieteten Eigenheim Unterschlupf.

Gewohntes Terrain

Gewohntes Terrain bleibt der Garten, den sie trotz Baustelle bis vor kurzem nutzen konnten. Nun fügen Landschaftsbauer Stein an Stein für die künftige Rennstrecke von Rollern und Bobby Cars. Damit die Jüngsten nicht unter die Räder kommen, trennt ein kleiner bewachsener Wall die Fahrstrecke vom Sandkasten. Am Freitag und Samstag kommen die Eltern in denGarten, um unter Anleitung die Spielgeräte aufzubauen.

Auch nach der Eröffnung haben sie einen Treffpunkt bei den „Maulwürfen“. Im großzügigen Eingangsbereich der KiTa stehen runde gepolsterte Bänke. Infohäuschen, gespendet von „Huckarde für Huckarde“, verraten, was in den Gruppen, in der Einrichtung, in Gemeinde und Vorort los ist. Bianca Mariß ist dankbar: „Das alles ist dem Konzept angepasst und kein 08 / 15.“

Träger des Kindergartens ist die evangelische Noahgemeinde. Der Neubau erfolgt durch einen Investor, die K-M Projektentwicklung. Die Eröffnung ist für Mitte Mai geplant.

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