So spektakulär ist der neue Towersimulator der Dasa

Europaweit einmaliges Projekt

Flugzeuge können ab Sonntag auch in der Dasa starten und landen. Ein dem Dortmunder Flughafen nachempfundener Towersimulator macht's möglich - ein europaweit einmaliges Projekt. Wir erklären, was die Besucher erwartet.

DORSTFELD

von Niklas Senger

, 14.01.2016, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
So spektakulär ist der neue Towersimulator der Dasa

Auf der vier Meter hohen 180-Grad-Projektionsfläche können die Dasa-Besucher demnächst Flugzeuge am Dortmunder Airport starten und landen sehen. Dafür brauchen sie am Tower-Pult nur einen Knopf zu drücken. Dasa-Mitarbeiterin Magdalena Ross hat indes für unser Foto den Funk-Kontakt zu den Piloten aufgenommen.

Neben dem Flugsimulator eines Airbus A 320 befindet sich das dreistufige Tower-Podest, das einen halben Meter über dem Boden steht. Davor ist das Flugfeld des Flughafens Dortmund-Wickede auf einer knapp vier Meter hohen 180-Grad-Leinwand abgebildet, die von fünf Hochleistungs-Projektoren bestrahlt wird.

In dem achteckigen Towersimulator, der dem Airport Dortmund nachempfunden ist, können die Besucher an den Bildschirmen den Flugverkehr regeln. Neben den Aktionen Start und Landung kann auch ein Notfall simuliert werden, bei dem die Flughafen-Feuerwehr ausrückt. Auch das Wetter kann manuell beeinflusst werden. So können die Besucher den Dortmunder Flughafen bei Gewitter, Schnee, Nebel oder Sonne betrachten.

Mischung aus digitaler und realer Abreit 

"Die Fliegerei begeistert mehr Menschen als man erwartet", sagte Projektleiter Michael Stahl beim Vorstellungstermin in der Dasa. „Den Besuchern soll gezeigt werden, dass die Arbeit eines Fluglotsen aus einer Mischung aus digitaler und realer Arbeit besteht“, sagte Gregor Isenbort, Leiter der Dasa. „Wir sind stolz, so ein Projekt der breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können. Die Simulation ist einfach klasse, da ein Einblick in dieses Berufsfeld sonst sehr schwierig ist.“

Das Projekt ist noch nicht ganz abgeschlossen. Über einen Sprechfunk können die Lotsen in etwa vier Wochen sogar Kontakt zu den Piloten im Airbus-A 320-Simulator wenige Meter weiter aufnehmen. Dann arbeiten Flugzeug- und Towersimulator zusammen – so wie im echten Leben.  

Alle Infos auf einen Blick:

  • Ab Sonntag (17. 1.) ist der Tower zugänglich. An diesem Tag läuft ein „Simulatoren-Tag“ in der Dasa, Friedrich-Henkel-Weg 1-25.
  • Tower-Vorführungen des ehemaligen Tower-Lotsen Holger Kieseleit gibt es immer sonntags von 13 bis 17 Uhr an diesen Terminen: 17. 1., 14. 2., 21. 2., 13. 3., 17. 4., 8. 5., 22. 5.
  • Der Eintritt zur Dasa kostet 8 Euro, ermäßigt 5. Schulklassen zahlen pro Person 2 Euro, die Familienkarte liegt bei 16 Euro.
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 10 bis 18 Uhr

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