So spektakulär wird Dortmunds neue Minigolf-Anlage

Schwarzlicht und 3D

Minigolf war gestern, heute ist Minigolf mit Schwarzlicht und 3D. Die verstaubte Sportart erlebt ein Comeback als Einlochen im Dschungel oder im Weltall. Das, was in den USA unter "Adventure Golf" läuft, kommt in wenigen Wochen als "Glowing Rooms" nach Dortmund. Wir zeigen, wie das aussieht.

DORTMUND

, 09.04.2015, 19:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf 500 Quadratmetern finden im Heiligen Weg 18 Bahnen Platz

Auf 500 Quadratmetern finden im Heiligen Weg 18 Bahnen Platz

Noch gibt es keinen genauen Eröffnungstermin, doch in der Dortmunder Innenstadt am Heiligen Weg entsteht in einem ehemaligen Brautmodengeschäft auf 500 Quadratmetern  eine Indoor-Minigolf-Anlage, wie es sie bereits in anderen Großstädten gibt, unter anderem in Berlin, Hamburg und Köln.

Auf 18 Bahnen, so Sven Petersen, bereits Betreiber der Kölner Anlage, können die Dortmunder  ab Ende April oder Anfang Mai putten. Zum Einlochen taucht man bei elektronischer Musik in drei zauberhafte Themenwelten: in ein Zwergenland, ähnlich wie im „Herrn der Ringe“ mit Minen und Bergstollen, und in einen Dschungel, der zum Weltall wird.

Neonfarben leuchten im Schwarzlicht grell auf

Einzige Lichtquellen in den abgedunkelten Räumen sind große Schwarzlichtlampen. Sie tauchen alles in ein diffuses blaues Licht. Wände, Boden und Decke werden von Graffiti-Künstlern mit Neonfarben bemalt, die im Schwarzlicht grell aufleuchten.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Minigolf in der Schwarzlichtwelt

Drei Themenwelten entstehen in der Minigolf-Anlage im Heiligen Weg. Sie sollen ähnlich kunstvoll gestaltet werden wie die Räume in Köln. Wir zeigen die ersten Bilder der Dortmunder Anlage.
10.04.2015
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Wie hier in Köln wird auch in Dortmund eine Themenwelt "Universum" aufgebaut© Foto: Glowing Rooms
3D-Effekte in den Bildern der Graffiti-Künstler werden erst mit einer sogenannten 3D-ChromaDepth-Brille sichtbar© Foto: Glowing Rooms
Auch Schläger und Bälle sind mit Leuchtfarbe bemalt© Foto: Glowing Rooms
Wände, Boden und Decke werden, wie hier in Köln, von Graffiti-Künstlern mit Neonfarben bemalt© Foto: Glowing Rooms
Erste Eindrücke aus dem Dortmunder Minigolf-Universum© Foto: Glowing Rooms
Hinter diesem Schaufenster wird fleißig gesprüht und gewerkelt© Foto: Glowing Rooms
Auf 500 Quadratmetern finden im Heiligen Weg 18 Bahnen Platz© Foto: Glowing Rooms
In Dortmund brodelt es hinter der Fassade: Erste Bilder der Kunstwerke© Foto: Glowing Rooms
Die einzige Lichtquellen in den Räumen sind Schwarzlichtlampen© Foto: Glowing Rooms
Die einzige Lichtquellen in den Räumen sind Schwarzlichtlampen© Foto: Glowing Rooms
Statt einer Unterwasserwelt wie in Köln wird es in Dortmund ein Zwergenland geben© Foto: Glowing Rooms
Die 3D-Effekte erschweren die Orientierung und das Einschätzen der Distanzen© Foto: Glowing Rooms
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Verstärkt wird dieser fantastische Eindruck durch 3D-Effekte, die die Graffiti-Künstler in ihre  Gemälde einarbeiten. Sie werden erst mit einer sogenannten 3D-ChromaDepth-Brille sichtbar, die ein raumgreifendes Erlebnis schafft und die es wie die Minigolf-Schläger am Eingang geben wird.

Es gelten die klassischen Regeln

Die 3D-Effekte sind von besonderem Reiz, aber sie erschweren auch die Orientierung und das Einschätzen der Distanzen, weiß Björn Rombeck, Filialleiter der seit knapp anderthalb Jahren bestehenden „Glowing Rooms“ in Köln. Man sehe Hindernisse, die nicht da seien. Auch im neuen Ambiente bleibt es bei den alten Minigolfregeln: Es gilt, mit möglichst wenig Schlägen den Ball ins Loch zu befördern.

Das Konzept von Schwarzlicht-Minigolf stammt ursprünglich aus den USA. Seit einigen Jahren gibt es das aber auch in mehreren deutschen Großstädten. Auch wenn noch kein genauer Eröffnungstermin feststeht, zahlen in Dortmund Erwachsene ab 15 Jahren mit 3D-Brille 9,50 Euro, Kinder 7,50 Euro. Betreiber Sven Petersen empfiehlt die Minigolf-Anlage für Kinder ab zehn Jahren oder 1,40 Meter.