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So süß ist der Nachwuchs bei den Felsenkängurus

Zoo Dortmund

Große Freude im Zoo Dortmund: Bei den Ringelschwanz-Felsenkängurus gibt es Nachwuchs. Ein Jungtier hat jetzt erstmals neugierig aus dem Beutel seiner Mutter geschaut. Geboren wurde es wohl schon im September. Wir zeigen die ersten Fotos vom flauschigen Mini-Känguru.

BRÜNNINGHAUSEN

, 08.02.2017

Das kleine Känguru, dessen Geschlecht laut Stadtsprecherin Anke Widow noch nicht bekannt ist, bleibt zwischen 190 und 230 Tagen im mütterlichen Beutel und wird dort gesäugt. Die Tragezeit, bevor das kleine Känguru zur Welt kam, erstreckte sich über gerade einmal 32 Tage.

Kurz vor der Geburt setzt sich das Muttertier hin und leckt sich das Fell zwischen Geburtsöffnung und Beutel. Das Junge kann dieser feuchten Spur folgen und sich dann an einer der vier Zitzen im Beutel festsaugen.

Ziegen und Schafe als Konkurrenz

Neben dem jungen Hüpfer, der Nachzucht Nummer zwei in Dortmund, befinden sich drei Alttiere sowie das ältere Jungtier „Bonny“ - das erste im Zoo Dortmund geborene Känguru dieser Art - im Gehege. 

Die Ringelschwanz-Felsenkängurus (Petrogale xanthopus) sind Pflanzenfresser und ernähren sich hauptsächlich von saftigen Gräsern, während der Trockenzeit zusätzlich von Blättern von Sträuchern und niedrigen Bäumen. Sie gehören mittlerweile zu den bedrohten Beuteltieren Australiens. Die Bestände sind in den letzten Jahren kontinuierlich geschwunden. Die Tiere finden in Konkurrenz zu Ziegen und Schafen oft nicht mehr genügend zu fressen.

Begehbare Anlage

Die begehbare Anlage der Ringelschwanz-Felsenkängurus im Australienteil des Zoos bekam der Zoo 2016 vom Verein „Kinder und Zoo Dortmund, geschenkt. Sollte das Wetter nicht so gut sein, können die bunten Kängurus nach Belieben den Innenraum aufsuchen. Sie können dann durch große Sichtscheiben beobachtet werden.

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