So viel Geld fließt ins Lanstroper Ei

Wasserturm

Seit Jahrzehnten rostet es vor sich hin. Jetzt wird das Lanstroper Ei saniert. Im nächsten Jahr soll der erste Bauabschnitt starten und marode Bauteile sollen demontiert werden. Die Kosten sind immens.

GREVEL

, 16.09.2015, 15:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Lanstroper Ei zwischen Lanstrop und Grevel.

Das Lanstroper Ei zwischen Lanstrop und Grevel.

Rund zwei Millionen Euro sind nötig, um den markanten Wasserturm zwischen Grevel und Lanstrop gründlich aufzufrischen. Wie der städtische Planungsdezernent Ludger Wilde ankündigt, soll zunächst einmal die Standsicherheit des Bauwerks gewährleistet werden. Dazu muss unter anderem die Turmkonstruktion bis in eine Höhe von rund 35 Metern statisch gesichert werden.

Fördermittel der NRW Stiftung

894.000 Euro werden allein für diesen ersten Sanierungsschritt benötigt. 650.000 Euro davon kommen aus Fördermitteln der NRW Stiftung und aus dem Denkmalschutz Sonderprogramm des Bundes.

Wann der zweite Sanierungsschritt folgt, ist noch offen. Die Kosten dafür werden noch einmal auf rund 1 Million Euro geschätzt. Diese Summe muss erst noch besorgt werden.

Der Förderverein ist dennoch zuversichtlich, dass der Wasserturm ab 2016 komplett und zügig aufgefrischt wird. „Der Wasserbehälter muss ja entschichtet und so von Schadstoffen befreit werden“, erläutert Fördervereinsvorsitzende Bodo Champignon. Dies solle nun mittels Laser statt mit Sandstrahl erfolgen. „Dadurch sparen wir uns die teure Einhausung des Behälters.“ Als mögliche Nutzung des Turms und seines Umfeldes ist unter anderem ein Umweltbildungszentrum im Gespräch.

 

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