So weit ist die Sanierung des Waldfriedhofs

Rundgang

Vor fünf Jahren beklagte die CDU den schlechten Zustand des Waldfriedhofs. Doch seitdem hat sich einiges getan, sagt Friedhofs-Geschäftsführer Uli Heynen. Um das zu beweisen, lud er jetzt zu einem Rundgang ein. Dabei zeigte sich: Es gibt durchaus noch etwas zu tun.

GROßHOLTHAUSEN

von Von Jörg Bauerfeld

, 06.11.2013, 00:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
Viel aufgeräumter und mit sanierten Wegen präsentiert sich der Waldfriedhof. Auch für die alte Trauerhalle zeichnet sich eine Lösung ab.

Viel aufgeräumter und mit sanierten Wegen präsentiert sich der Waldfriedhof. Auch für die alte Trauerhalle zeichnet sich eine Lösung ab.

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Sanierung auf dem Waldfriedhof Großholthausen

Vor fünf Jahren mahnte die CDU-Ortsunion den schlechten Zustand unter anderem der Wege auf dem Waldfriedhof an. Seit dem hat sich einiges getan, wie sich auf einem kleinen Rundgang herausstellte.
05.11.2013
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Angeregte Diskussionen beim Rundgang© Jörg Bauerfeld
Interessierte Zuhörer.© Jörg Bauerfeld
Der Weg, der den alten und den neuen Teil verbindet. © Jörg Bauerfeld
Einmal Wasser bitte. © Jörg Bauerfeld
Auf dem Hauptweg© Jörg Bauerfeld
Von Blättern verdeckt, die Haingräber.© Jörg Bauerfeld
Eine der neuen Bänke© Jörg Bauerfeld
Diese Wege sind wieder begehbar gemacht. © Jörg Bauerfeld
Für Abfälle© Jörg Bauerfeld
Auch an den Urnengräber sind die Wege neu. © Jörg Bauerfeld
Hell und freundlich.© Jörg Bauerfeld
Die alte Trauerhalle.© Jörg Bauerfeld
Blick in Richtung Kruckeler Straße© Jörg Bauerfeld
Die sanierte Friedhofsmauer© Jörg Bauerfeld
Ein frisch asphaltierter Weg. © Jörg Bauerfeld
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Fünf Jahre ist es her, dass sich die Mitglieder der CDU-Ortsunion Löttringhausen-Kruckel-Persebeck auf dem Waldfriedhof in Großholthausen getroffen haben und den schlechten Zustand von Grabanlagen, Wegen und der Trauerhalle beklagt hatten. Die Friedhofsverwaltung versprach damals, sich zu kümmern – und sie hielt Wort. Am Dienstag hatte Uli Heynen (Geschäftsleitung Friedhöfe Dortmund) die Gelegenheit, den CDU-Kommunalpolitikern und interessierten Bürgern die Fortschritte der Sanierungsarbeiten vorzustellen. Und es hat sich einiges getan seit 2009. Sparmaßnahmen hin, Sparmaßnahmen her. Die Bemühungen, den parkähnlichen Waldfriedhof in einem guten Zustand zu erhalten sind an jeder Ecke zu beobachten.

Schon am Eingang zum „alten Teil“ an der Kruckeler Straße fällt die restaurierte Friedhofsmauer ins Auge. Die holprigen und kaum noch begehbaren Wege entlang der Mauer sind wieder in einem sehr guten Zustand. Barbara Mentzebach, CDU: „Es ist optisch sehr viel geschehen und auch was die Sicherheit angeht, hat sich viel getan.“ Vor allem die Arbeiten im „neuen Teil“ des Friedhofes sorgen für gute Stimmung auf der kleinen Besichtigungstour. Neue Bänke stehen auf den Rasenflächen und auch im Bereich der Urnengräber sind die Veränderung nicht zu übersehen. Der Hauptweg ist erneuert worden, die Randsteine sind neu verlegt, die Stolperfallen sind verschwunden. „Auch die Bäume haben wir ausgelichtet. Es ist heller und transparenter geworden“, sagt Uli Heynen. Dabei sei es ein schwieriger Friedhof, so Heynen. Durch die zahlreichen Bäume würden große Teile im Schatten liegen. „Die Wege werden glatt“, sagt Heynen. Daher sind auch einige der Plattenwege, die immer wieder vermoosten, zurückgebaut worden.

Aber neben den vielen positiven Dingen, gibt es auch noch einiges, was angepackt werden muss. „Ich würde mir wünschen, wenn der Hauptweg durch den Wald immer gut begehbar wäre“, sagt Barbara Mentzebach. Für eine Komplettsanierung fehlt hier aber das Geld. Ein weiterer Dorn im Auge der Politiker und Friedhofsbesucher ist die alte Trauerhalle. Seit über fünf Jahren stillgelegt, rottet sie vor sich hin und wartet auf den Abriss. „Das Gebäude ist natürlich noch verkehrssicher“, beruhigt Uli Heynen. Eine Sanierung lohne sich hier nicht mehr, der Abriss schlage mit 30 000 Euro zu Buche. Geld, das die Verwaltung nicht hat. Aber vielleicht gibt es doch eine schnelle Lösung: Die BV-Hombruch verfügt noch über Restmittel aus dem Haushalt 2013. „Wir werden den Vorschlag machen, ob die Bezirksvertretung nicht 15 000 Euro zum Abriss der Trauerhalle beisteuern kann“, so Hans-Jürgen Grotjan (CDU).

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