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So weit links biegt sonst kein Linksabbieger ab

Kreuzung Wittener Straße

Man kommt sich ein wenig wie ein Geisterfahrer vor, wenn man an der Kreuzung Planetenfeldstraße/Wittener Straße nach links auf die A40 abbiegen möchte. Denn Linksabbieger werden auf die ehemalige Gegenspur geführt.

DORSTFELD

von Von Holger Bergmann

, 23.08.2010
So weit links biegt sonst kein Linksabbieger ab

Die Linksabbieger auf die A40 werden links an der Verkehrsinsel vorbeigeführt. Die ehemalige Linksabbiegerspur (weiß gestreift) wird nicht mehr genutzt.

Ingo Holz aus Dorstfeld ist diese seltsame Verkehrsführung aufgefallen: „Nicht nur, dass die Straßenführung Planetenfeldstraße Richtung Marten „geometrisch“ so rein gar nicht passt – nein, auch als Linksabbieger von der Wittener Straße Richtung Hauert wird man gefährlich auf die „gegnerische“ Linksabbiegespur geleitet, da sich diese entgegen aller Gewohnheit auf der falschen Seite der Insel befindet.

Was erfahrene Autofahrer besonders irritiert, ist die Tatsache, dass die Linksabbieger links an der einen Querungshilfe für Fußgänger vorbeigeleitet werden. Um eine Antwort auf Ingo Holz‘ Anfrage zu finden, musste Jürgen Feuser vom Tiefbauamt lange nachfragen: „Die Planung ist nicht vom Tiefbauamt sondern vom Landesbetrieb, Niederlassung Bochum, gemacht worden“.   Die Planung sei allerdings mit der Stadt Dortmund abgestimmt worden. Demnach ist die Führung des Linksabbiegers von der Planetenfeldstraße zur B1 Richtung Bochum, links an der Mittelinsel vorbei, zur Verbesserung der Sichtverhältnisse gewählt worden. „Bei der alten Führung der Linksabbieger rechts an der Mittelinsel vorbei kam es immer wieder zu Unfällen zwischen Linksabbiegern aus dem nördlichen Teil Planetenfeldstraße mit dem geradeausfahrenden Verkehr der Planetenfeldstraße in Richtung Norden“, so Feuser. Auslöser für diese Unfälle waren die schlechten Sichtverhältnisse auf den Gegenverkehr. Da eine vierte Signalphase für die an den Unfällen beteiligten Linksabbieger aus Leistungsfähigkeitsgründen der Signalschaltung nicht möglich war, wurde die jetzige bauliche Variante gewählt. Bisher hat sich bauliche Veränderung laut Tiefbauamt bewährt.