Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

So will das Oktoberfest ein Chaos wie beim "Out 4 Fame" vermeiden

Revierpark Wischlingen

Nach dem Chaos rund um das Hip-Hop-Festival Out-4-Fame Mitte August haben viele Anwohner in Wischlingen erst einmal genug von Großveranstaltungen im Revierpark. Doch mit dem Oktoberfest steht ab 30. September schon die nächste bevor. Wir haben beim Veranstalter nachgefragt, wie er mit der Situation umgeht.

DORTMUND

, 12.09.2017 / Lesedauer: 2 min
So will das Oktoberfest ein Chaos wie beim "Out 4 Fame" vermeiden

Impressionen vom Dortmunder Oktoberfest am Freitagabend.

Nach dem Out-4-Fame-Festival hatte etliche Beschwerden von Anwohnern gegeben, unter anderem wegen Falschparkern und der Lautstärke. Eine Bürgerinitiative will sich deshalb gründen.

Nils Linke, Veranstalter der Oktoberfestes, hat Verständnis für die Kritik der Anwohner. Er sagt aber auch, dass man das Out-4-Fame-Festival nur schwer mit dem Oktoberfest vergleichen könne. Der Out-4-Fame-Veranstalter sei das erste Mal in Dortmund gewesen. Er und sein Team veranstalteten dagegen das Oktoberfest schon seit sieben Jahren. Sie alle kämen aus Dortmund, noch dazu laufe das Fest in einem Zelt.

Besserer Schallschutz durch doppelte Zeltwand

Nils Linke sagt dennoch: „Wir versuchen, uns jedes Jahr zu verbessern, um es für die Gäste, die Anwohner und die Stadt so gut wie möglich zu machen.“ Es gebe auch dieses Jahr einige Verbesserungen im Konzept, die aber schon vor dem Out-4-Fame geplant gewesen seien.

Um einen besseren Schallschutz zu gewährleisten, würden dieses Mal die Wände des Festzeltes doppelt gehängt. Die Tonanlage sei so angepasst, dass alle Gäste gut hören könnten, aber weniger Musik nach draußen dringe.

Parken war nie ein Problem

Das Thema Parken sei bislang nie ein Problem gewesen, sagt Linke. Das bestätigt auch die Stadt. Ein Großteil der Gäste komme aus dem Dortmunder Westen, die allermeisten würden zu Fuß oder mit Bus und Bahn anreisen. Für das Oktoberfest sei ein Sicherheitsdienst aus Dortmund engagiert, die Mitarbeiter würden sich im Revierpark auskennen. Nils Linke: „Unser Anspruch ist es, möglichst wenig Beschwerden zu erzielen.“

Von Stadtsprecherin Kathrin Pinetzki heißt es: „Da der Veranstalter hinreichende Erfahrung mit dem Oktoberfest im Revierpark Wischlingen gesammelt hat, ist zu erwarten, dass auch die diesjährigen Veranstaltungen weitgehend störungsfrei verlaufen wird.“

Das Oktoberfest läuft vom 30. September bis 7. Oktober.

Jetzt lesen

Jetzt lesen