Spargedanke adé - Umzug macht's teurer

WITTEN Spargedanke adé: Das Rechnungsprüfungsamt hat die Stadtverwaltung mit ihrer Kalkulation der finanziellen Auswirkungen einer Zusammenführung der Bauverwaltung auf dem früheren Wickmann-Gelände jetzt unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Das ernüchternde Ergebnis: Die Stadt müsste draufzahlen.

von Von Susanne Linka

, 18.08.2007, 06:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wenn die Stadtverwaltung ihr Technisches Rathaus auf dem ehemaligen Wickmann-Gelände konzentriert, sind Umzug und Teilneubau deutlich teurer, als wenn in der Bauverwaltung alles beim Alten bleiben würde. Zu diesem Schluss kommt die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung des Rechnungsprüfungsamtes (RPA).

Mehrkosten errechnet

Das Papier, das am Montag in nichtöffentlicher Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses beraten werden soll, liegt den Ruhr Nachrichten vor. Wie wir bereits berichteten, war die Stadtverwaltung davon ausgegangen, dass mit dem Technischen Rathaus in Annen sogar Spareffekte zu erzielen sind. Diese Berechnungen, die das RPA, jetzt geprüft hat, gehen von 40 000 Ersparnis durch den Umzug und den Verkauf der städtischen Gebäude Mannesmannstraße 2/ Ardeystraße 71/73 aus. Das RPA hat jetzt aber errechnet, dass stattdessen mit Mehrkosten in Höhe von 200 000 entstehen würden.

Mehr dazu lesen Sie heute in der Print-Ausgabe der Wittener Ruhr Nachrichten