SPD-Bezirksbürgermeister im Westen erteilen CDU-Kandidaten Abfuhr

IM WESTEN Mit seiner Ankündigung, im Gespräch mit den Bezirksbürgermeistern Hintergründe über die „spezielle Ausrichtung“ der Stadtbezirke bekommen zu wollen, hat sich Joachim Pohlmann, Oberbürgermeisterkandidat der CDU und FDP, den Unmut der Bezirksbürgermeister mit SPD-Parteibuch zugezogen. Kritik gab´s aus allen Stadtbezirken.

von Von Arndt Brede

, 14.01.2009, 10:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Joachim Pohlmann, so die SPD-Bezirksbürgermeister, soll sich seine Infos woanders holen.

Joachim Pohlmann, so die SPD-Bezirksbürgermeister, soll sich seine Infos woanders holen.

„Es muss Pohlmann doch klar sein, dass man Kommunalpolitik mit Verwurzelung in der Bevölkerung nicht im Schnellkurs erlernen kann“, erklärt der Lütgendortmunder Heiko Brankamp. „Jemandem den Steigbügel zu halten, damit er als Konkurrent der SPD in das Amt des OB kommt, das geht nicht.“ Jeder müsse seine eigenen Erfahrungen machen. Hans-Ulrich Krüger  meint: „Wenn ich OB werden wollte, dann wüsste ich, für welche Stadt und wie es da aussieht.“ Er sei nicht dazu da, Pohlmann Nachhilfestunden zu geben. „Er soll sich mal die Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzepte durchlesen, dann weiß er, wie es bei uns aussieht.“

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