SPD kämpft für den Erhalt der Jugendfreizeitstätte

Sparpläne der Stadt

Sparen ja, aber nicht am falschen Ort: Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Aplerbeck will den geplanten Übergang der Jugendfreizeitstätte in eine selbstverwaltete Einrichtung mit einem freien Träger nicht hinnehmen. Bislang hat die Stadt Dortmund nicht einmal ein Konzept für die Übernahme vorgelegt.

APLERBECK

, 15.12.2014, 17:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
SPD kämpft für den Erhalt der Jugendfreizeitstätte

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Aplerbeck, Jan Gravert, am Eingang der Jugendfreizeitstätte. Die soll, so der Wille der SPD, auch weiterhin vom Jugendamt geleitet werden.

In der finden Kreativ-, Werk- und Bastelangeboten, Kulturveranstaltungen, Sport- und Computerangeboten, Ausflüge sowie Ferienspiele statt. Auch bei schulischen oder privaten Problemen stehen die Mitarbeiter der JFS den jugendlichen Besuchern zur Verfügung.

Neben Aplerbeck will sich die Stadt Dortmund auch aus den Jugendfreizeitstätten Brackel und Lütgendortmund herausziehen. Ersparnis bei den drei Einrichtungen: rund 450.000 Euro im Jahr. Dass ausgerechnet bei der Jugendarbeit gespart werden soll, will Jan Gravert, Fraktionssprecher der SPD in der Bezirksvertretung Aplerbeck, nicht akzeptieren. Außerdem hält er es für unwahrscheinlich, dass sich ein freier Träger findet - wegen der hohen Kosten. Auch sieht die SPD die enge Zusammenarbeit von Jugendfreizeitstätte und Schulen an der Schweizer Allee gefährdet. „Die Freizeitstätte hier macht einen extrem guten Job. Ein Rückzug der Stadt Dortmund wäre das total falsche Signal.“

In der finden Kreativ-, Werk- und Bastelangeboten, Kulturveranstaltungen, Sport- und Computerangeboten, Ausflüge sowie Ferienspiele statt. Auch bei schulischen oder privaten Problemen stehen die Mitarbeiter der JFS den jugendlichen Besuchern zur Verfügung.

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