SPD-Politiker unterstellte Stadtmitarbeiter SS-Methoden

Geldstrafe

Der Dortmunder SPD-Ortsvereinsvorsitzende Heinrich Steinmeier hat einem Stadtmitarbeiter im Streit um Sozialleistungen SS-Methoden vorgeworfen. Am Dienstag ist er am Landgericht verurteilt worden. Die Beleidigung kommt Steinmeier teuer zu stehen.

DORTMUND

09.12.2014, 15:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Heinrich Steinmeier, Vorsitzender der SPD Bövinghausen, warf einem Stadt-Mitarbeiter vor, SS-Methoden anzuwenden.

Heinrich Steinmeier, Vorsitzender der SPD Bövinghausen, warf einem Stadt-Mitarbeiter vor, SS-Methoden anzuwenden.

Selbst im Prozess hatte sich Heinrich Steinmeier nicht bei dem Sachbearbeiter der Stadt entschuldigt. Richter Dr. Thomas Gessert bewertete die Äußerungen des SPD-Politikers im Urteil so: „Eine gröbere und dümmere Beleidigung gibt es nicht.“ Er verurteilte Steinmeier zu einer Geldstrafe von 1200 Euro.

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