SPD-Ratskandidatur: Schreurs vor Most

SCHARNHORST Mit 35 von 50 Stimmen ist Bruno Schreurs aus Kirchderne im Wahlkreis 14 als SPD-Ratskandidat nominiert worden. Sein Gegenkandidat Willi Most aus Lanstrop erreichte 15 Stimmen. Von einem „Achtungserfolg“ spricht der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Lanstrop.

von Von Uwe Brodersen

, 15.09.2008, 17:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zum Ausgang sagt er: „Schade, denn ich bin überzeugt, dass ich im Rat mehr für unsere Stadtteile hätte erreichen können. Die Mehrheiten sind eben so verteilt gewesen.“ Macht er jetzt Wahlkampf für Bruno Schreurs? „Wir machen in Lanstrop Wahlkampf für die SPD“, antwortet Willi Most. Und zu Bruno Schreurs: „Er soll dann mal etwas für unsere Stadtteile bringen.“

„Ich freue mich auf eine weiteres Mandat im Rat“, ist Bruno Schreurs zufrieden, dass seine Partei ihn zum Kandidaten für den Stadtrat gekürt hat. Seit 2004 ist der Kirchderner dort. Vorher war er zehn Jahre lang in der Bezirksvertretung (BV) Scharnhorst, an deren Sitzungen er auch jetz noch des Öfteren teilnimmt. Die Gegenkandidatur und die Gegenstimmen kommentiert er so: „Ein normaler demokratischer Vorgang. Man kann nicht überall Freunde haben.“ Politisch habe er schon einiges erreicht, etwa die Unter-Naturschutz-Stellung des Kirchderner Wäldchens oder den Spielplatz für Kirchderne. Er wolle im Rat vor allem etwas für die Menschen in seinem Wahlkreis bewirken. Eines seiner Schwerpunktthemen sei die Weiterentwicklung der Gneisenau-Fläche, vor allem der Bau der Gneisenau-Allee

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