Spender zeigen sich spendabel

Musikzentrum

Das Musikzentrum kommt, soviel ist klar. Jetzt arbeitet die Stadtverwaltung eilig an der Umsetzung des Plans, denn das ehrgeizige Ziel ist es, noch in diesem Jahr den ersten Spatenstich zu setzen. Auch für die Stifter geht die Arbeit wieder los.

BOCHUM

von Von Benedikt Reichel und Ronny von Wangenheim

, 07.01.2011 / Lesedauer: 2 min

Derweil arbeitet die Stadtverwaltung an der Umsetzung. Eile ist geboten. Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, noch in diesem Jahr den ersten Spatenstich zu setzen, müssen die politischen Gremien zügig beraten. „Zur Zeit werden Steuer- und Vergabetechnische Fragen geklärt“, erklärt Kulturdezernent Michael Townsend. Auch die Fördersystematik beschäftigt die Planer.

Möglichst noch im Januar sollen diese planerischen Vorarbeiten erledigt sein. Dann ist die Politik am Zuge. Der Kulturausschuss tagt am 4. Februar, am 9. März der Rat. Die Stiftung bleibt weiterhin in Planungs- und Entscheidungsprozesse einbezogen. Als Bauherr, wie zwischenzeitlich - nach dem Aus für das Konzerthaus durch den Stadtrat - angedacht, wird die Stiftung jedoch nicht auftreten. „Wir sind nicht aufgestellt, um solch ein Bauvorhaben zu stemmen“, so Jorberg.

Stattdessen arbeite man daran, Spender und Stuhlpaten für das Musikzentrum zu gewinnen. Schließlich sind die 14,3 Millionen Euro der Stiftung noch längst nicht komplett auf dem Konto verbucht, werden vorerst in Form von Bürgschaften garantiert. Jorberg: „Die Arbeit geht wieder los.“ Als Bauherr für das Musikzentrum wird wohl die EGR einspringen. „Grundsätzlich sind wir von der Auftragsvergabe der Stadt Bochum abhängig“, sagt EGR-Chef Michael Müller. „Sollte die Stadt entscheiden, dass die EGR diese Baumaßnahme übernehmen soll, sind wir bereit.“ Man haben viele Erfahrungen mit öffentlich geförderten Projekten, die den Kostenrahmen nicht überschreiten dürfen.