Spiegelprisma und Laserstrahl zeichnen Erdbewegungen auf

Tagesbruch-Arbeiten dauern an

Die Verfüllungen am Tagesbruch an der Speckbahn gehen planmäßig voran. Bei den neuen Bohrungen rund um die Wohnbebauung treffen die Experten immer wieder auf lockere Verbruchsstellen. Die roten Mischmaschinen laufen ununterbrochen.

HERBEDE

, 22.07.2014 / Lesedauer: 2 min
Spiegelprisma und Laserstrahl zeichnen Erdbewegungen auf

Ein Tachymeter misst über Spiegelpunkte an den Fassaden, ob sich die Häuser bewegen.

„Jeder Tag könnte nämlich eine neue Überraschung bereithalten“, so Hogrebe weiter. Mittlerweile dürfen die Anwohner ihre Häuser wieder betreten. Unter einem kleinen, blauen Pavillon haben die Fachleute ein Tachymeter installiert. Das ist ein spezielles Vermessungsgerät, das die Fassaden der Häuser im Visier hat. An den Hauswänden sind zahlreiche kleine Spiegelprismen montiert. Mit einem Laserstrahl fährt das Tachymeter diese Punkte regelmäßig ab, um kleinste Veränderungen zu registrieren.

Bei Erdbewegungen gibt es sofort Alarm auf ein oder mehrere Handys. „Den ganzen Prozess können wir exakt programmieren“, so Hogrebe weiter. Die Kosten werden sich voraussichtlich im sechsstelligen Bereich bewegen. Da es eine Kombinations-Baustelle ist, werden sich die RAG und das Land die Kosten für den Tagesbruch wohl teilen.

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