Spinnenbiss

Hans W. Cramer

Sie sind wieder da: Ärztin Sabine, IT-Experte Raster und Dozent Philo ermitteln wieder. Hans. W. Cramer hat sein ungewöhnliches Dortmunder Trio aus „Wer Sünde sät“ in „Spinnenbiss“ wieder vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe gestellt.

12.09.2017, 16:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Unbekannter verteilt täuschend echt wirkende Spinnenfiguren in Toiletten in verschiedenen Bundesländern. Schnell werden die Kunstspinnen zum Sammlerobjekt im Internet.

Bis dann auf einmal eine echte Spinne eine Frau beißt. Immer öfter passiert das und tatsächlich sterben Menschen an den tödlichen Spinnenbissen.

Wer kommt auf so eine Idee, fragen sich Sabine, Philo und Raster, als auch Sabines kleine Nichte von einer Spinne gebissen wird. Und sie beginnen zu ermitteln, wie auch das BKA.

Dunkles Geheimnis

Dann wird Sabine zum stellvertretenden Dortmunder Zoodirektor gerufen, weil dessen Tochter auch von einer Spinne gebissen wurde. Im Garten findet sie den mutmaßlichen Täter. Doch Philo und Raster entdecken, dass der smarte Vize-Zoodirektor und neuer Freund von Sabine ein dunkles Geheimnis hat.

Ein großartiger Krimi, mit sehr viel Dortmunder Lokalkolorit, und drei ungewöhnlichen Ermittlern. Spannender Lesespaß mit ernstem Hintergrund, weil es um illegalen Tier- und Menschenhandel geht. Bleibt zu hoffen, dass Cramer noch viele weitere Fälle für sein Dortmunder Trio im Kopf hat.

Hans W. Cramer: Spinnenbiss, 310 S., Gmeiner, 13 Euro, ISBN 978-3-8392-2106-8.