Sportplatz Steffenhorst auf unbestimmte Zeit gesperrt

TuS Harpen

Der TuS Harpen hat erneut mit schlechten Nachrichten zu kämpfen. Nach der Sanierung des Sportplatzes Steffenhorst hielt der verbesserte Zustand nur kurz an: Am Mittwoch (17.) freigegeben, musste der Sportplatz direkt am nächsten Morgen nach Starkregen wieder gesperrt werden. Dieses Mal auf unbestimmte Zeit.

HARPEN

23.09.2014, 17:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auf dem Sportplatz des TuS Harpen stürzte ein Spieler der 2. Mannschaft am 26. August so schwer, dass er sich ernsthafte Verletzungen zufügte.

Auf dem Sportplatz des TuS Harpen stürzte ein Spieler der 2. Mannschaft am 26. August so schwer, dass er sich ernsthafte Verletzungen zufügte.

Bei einem Infoabend am Freitag, 26. September, 19.30 Uhr, im Vereinsheim Am Steffenhorst will der TuS informieren und erste Überlegungen starten.

Schuld daran sind die Drainagen des Platzes, wie Dietmar Hampel, Trainer beim TuS Harpen, mitteilte: „Sind die Drainagen verdichtet, fließt das Wasser nicht mehr durch und muss an der Oberfläche abfließen oder es steht.“ In Harpen sorgte die Schieflage des Platzes dafür, dass Ersteres passierte. Und es zeigte, dass sich der Platz nicht mehr ausbessern lässt. „Hier kann niemand mehr Fußball spielen“, sagte Hampel. Für die erneute Sperrung zeigte er aber Verständnis. „Die mussten den Platz sperren. Die Verletzungsgefahr ist einfach zu groß.“Etwas, was die Stadt ähnlich sieht. „Wir suchen jetzt vor allem nach einer dauerhaften Lösung“, sagte Retsch. Wie die aussehen könnte, konnte er aber noch nicht sagen. Erst müssen Gespräche mit Landschaftsplanern und Gutachtern geführt werden – und die finanziellen Möglichkeiten der Stadt müssen beachtet werden. Bis dahin können die Mannschaften des TuS laut Retsch auf die Sportanlage am Nordbad ausweichen.

Der TuS Harpen will aber nicht tatenlos abwarten. Es hat sich die Arbeitsgruppe „Kunstrasen“ gebildet, die sich für die Zukunft des Vereins einsetzen will. Und die liegt laut Hampel auch in einer modernen Oberfläche. Hampel: „Auf keinen Fall werden wir uns auf einen Ascheplatz einlassen.“ Zur Not wolle der TuS Kosten übernehmen – etwa die Differenz zwischen einem neuen Asche- und einem Kunstrasenplatz. Woher er das Geld nehmen könnte, das überlege der Verein zurzeit. Doch erst bleibe abzuwarten, ob die Stadt eine Komplettsanierung durchführt, wie Hampel anmerkte.

Bei einem Infoabend am Freitag, 26. September, 19.30 Uhr, im Vereinsheim Am Steffenhorst will der TuS informieren und erste Überlegungen starten.

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