Sprinterduell: Kristoff fordert Greipel heraus

Beim SpakassenGiro

Wenn am Sonntag (3.8.) um 16 Uhr die internationalen Radprofis am Start des 17. SparkassenGiro stehen, dann wird der Fokus ganz sicher auf zwei Ausnahmeathleten gerichtet sein.

BOCHUM

von Martin Jagusch

, 29.07.2014, 16:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sprinterduell: Kristoff fordert Greipel heraus

Sprinter Andre Greipel muss sich in Bochum auf starke Konkurrenten einstellen.

Die Veranstalter des SparkassenGiro freuen sich in diesem Jahr auf das Sprinterduell zwischen dem Deutschen Meister, Tour-de-France-Etappensieger 2013 sowie 2014 und Vorjahressieger des SparkassenGiro, André Greipel, auf der einen Seite und dem zweifachen Tour-de-France-Etappensieger und Sieger des Radmonumentes Mailand - San Remo in diesem Jahr, den Norweger Alexander Kristoff vom Team Katusha, auf der anderen Seite.

"Mit der Verpflichtung von Kristoff gelingt es uns auch in diesem Jahr, den Bochumer Zuschauern eines neues, den Radsport prägendes Gesicht zu präsentieren. Kristoff war unser absoluter Wunschkandidat", erklärte Organisator Sven Claußmeyer.

Gute Kontakte genutzt

Mit Alexander Kristoff ist dem Veranstalter des SparkassenGiro in diesem Jahr erneut ein ganz großer Coup gelungen. "Alexander ist einer der ganz Großen im internationalen Radsport. Nicht umsonst hat er bei der diesjährigen Tour zwei Siege eingefahren, sowie drei Mal als Etappenzweiter den Zielstrich überquert. Das ist schon wirklich beeindruckend. Fünf Mal unter den Top Zwei bei der Tour de France, das schaffen nicht viele. Durch unsere guten Kontakte zu seinem Team Katusha war es uns möglich, ihn nach Bochum zu holen, obwohl er eigentlich eine andere Rennplanung hatte. Aber wir haben alles darangesetzt, ihn zu bekommen. Und nun freuen wir uns auf einen spannenden Zweikampf der Supersprinter der Tour de France in Bochum", so Giro-Organisationsleiter Sven Claußmeyer.

Mit Marcel Kittel fehlt noch der dritte Super-Sprinter der diesjährigen Tour de France. Sven Claußmeyer macht keinen Hehl daraus, dass er den vierfachen Etappensieger der Tour de France auch in Bochum gerne am Start haben möchte.

Noch keine Freigabe

"Allerdings hat ihm sein Team, das zeitgleich noch eine andere Startverpflichtung hat, bisher noch keine Freigabe für eine Teilnahme in Bochum erteilt", so Claußmeyer. Die Drähte glühen jedoch. "Wir sind dabei", berichtet auch Seniorchef Ernst Claußmeyer: "Aktuell würde ich die Chancen auf einen Start Kittels auf fifty-fifty schätzen."

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