Stabile Psyche für den Vierbeiner

Tag des Hundes

Rund um den Hund konnten die Halter der Vierbeiner am Sonntag, 1. Juni, am Zollhaus in Witten-Herbede alles besprechen und finden, was ihnen am Herzen liegt. Ob es um die Psyche des Mitbewohners geht oder um den verführerischen Duft von Hundepralinen.

HERBEDE

01.06.2014, 18:19 Uhr / Lesedauer: 2 min
Stabile Psyche für den Vierbeiner

Dominique Danz mit ihrem Dackel Graf Constantin.

„Solche Vorgeschichten wirken nach,“ meint auch Daniela Braun von der Hundeschule „HundGutAllesGut“. Und Helfer Marcel Kervin pflichtet ihr bei: „Wir wollen den Tieren ja beibringen, dass sie sich nicht vor allem und jedem erschrecken.“ Aber dann muss man als Hund auch an piepsenden Bewegungsmeldern und raschelnden Alu-Matten vorbei. Einer, der das mit stoischer Gelassenheit schafft, ist Berhardinerabkömmling Paul aus Gevelsberg. Wer seine rot unterlaufenen Augen sieht, stellt keine dummen Fragen mehr. Besitzerin Christine Padberg kennt ihren 50 Kilo-Champion aber auch im Rückwärtsgang. „Der hat oft Angst,“ erläutert sie und wäre schon fast ein Kandidat für die Tierpsychologin Ebru Yildrim. Sie bietet individuelle Verhaltenstherapie auch bei extrem verhaltensgestörten Tieren an.

Dabei kann man die vierbeinigen Lieblinge doch auch einfach mit Birgits Hundepralinen becircen oder ein leckeres „Leberbrot“ anbieten. Doch nur wenige Hunde kommen am Sonntag an dem verführerischen Duft ohne Enttäuschung vorbei. Dackel Graf Constantin führt ein beschwerdefreies Leben mit seiner Chefin Dominique Danz. Mit dem berühmten Dackelblick kriegt er die „tiergestützte Sozialarbeiterin“ meist rum. Er liebt das Schmusen. Etwas zum Kuscheln hat auch Malermeister Michael Blum (Foto) aus Stockum gefunden. Er liebt seinen Yorkshire-Terrier Pino über alles. Vielleicht geht er aber auch bald zum Hundtraining, um „Dog-Dance“, Hunderallys oder Spezialtricks zu lernen. Alles sehr im Kommen in der Hundewelt von morgen.

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