Stadt nimmt 50.000 Euro für den Buddenbergplatz in die Hand

Sanierung

Lampen, die an den "falschen" Stellen stehen, eine Mauer, die die Zufahrt erschwert, ein unebener Boden, der Marktbeschickern wie -besuchern zu schaffen macht: Kritik gab es reichlich am Zustand des Buddenbergplatzes.

MITTE

von von Thomas Aschwer

, 15.10.2008, 15:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Einige Treppenstufen müssen die Marktkunden erklimmen, um vom Blumenmarkt in die "erste Etage" zu gelangen.

Einige Treppenstufen müssen die Marktkunden erklimmen, um vom Blumenmarkt in die "erste Etage" zu gelangen.

"Jede Woche frisch", lautet jetzt die zentrale Botschaft für den größten Bochumer Markt im Schatten des Hauptbahnhofs. Neu ist aber auch die Aufstellung der Stände. "Der Markt ist ein Stück weit geordnet", sagt Niggemann und sieht in dem Konzept für den neuen "Markt am Bahnhof" zugleich ein Vorbild für andere Märkte in der Stadt. Dazu gehört für ihn auch ein umfassendes Marketingkonzept. Mit einem Heftchen im Postkartenformat als zentrale Einheit. 60 000 Broschüren sind im Umfeld des Platzes verteilt worden. Damit der Markt wieder stärker im Bewusstsein der Bürger verankert ist. Und die Zahl der Besucher deutlich steigt. "Wir wollen die Zahl der Kunden verdoppeln", formuliert Niggemann das ehrgeizige Ziel. 2000 bis 4000 Besucher sei das Potenzial für den Buddenberplatz.

Einen ersten großen Ansturm erhoffen sich Stadt und Marktbeschicker am Samstag (18.) beim (verspäteten) Erntedankfest. Zur Neueröffnung gibt es offizielle Reden und Vorträge des MGV Einigkeit Bochum. Ab der nächsten Woche muss sich zeigen, ob der Markt jetzt bei den Bürgern besser ankommt. Zumindest hat er jüngerer Vergangenheit schon einige neue Beschicker angelockt. Allerdings gibt es noch freie Plätze.