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Stadt saniert Volksgarten für 120.000 Euro

Land gibt Zuschüsse

LÜTGENDORTMUND Die Stadt Dortmund will kein Geld unnötig in den Teich setzen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Deshalb wird nur ein Teich des Bövinghauser Volksgartens saniert. Der kleinere der beiden wird entfernt.

von Von Matthias vom Büchel

, 18.06.2009
Stadt saniert Volksgarten für 120.000 Euro

Der kleinere der beiden Volksgartenteiche in Bövinghausen soll im Zuge der Sanierung entfernt werden.

In der Bezirksvertretung Lütgendortmund skizzierte Heiko Just vom Regiebetrieb Stadtgrün die Planung. Der liegt ein neues Gesetz zu Grunde, welches verbietet, dass Fließgewässer wie Bäche oder Flüsse durch stille Gewässer wie Teiche oder Seen fließen dürfen. Genau das ist aber im Volksgarten Bövinghausen der Fall. Um dem Gesetz zu genügen, wird deshalb im größeren der beiden Teiche an einer Seite ein Steindeich angelegt. Zwischen ihm und dem Teichrand fließt dann künftig der Bach entlang.  

Zwar werden Bach und Teich durch diese Lösung nicht ganz voneinander getrennt. „Aber diese Lösung lässt der Gesetzgeber zu“, so Heiko Just. Anders als der große Teich, kann der kleine und weiter unten im Tal liegende Teich nicht auf diese Weise hergerichtet werden. Die Arbeiten wären nämlich sehr umfangreich und teuer. Der Teich soll deshalb samt seiner defekten Staumauer entfernt werden. Dafür wird die Quelle unterhalb der Straße Rhader Holz, die diesen Teich speist, freigelegt und der Bachlauf hergerichtet. Ebenfalls freigelegt werden soll der zugewucherte Bach, der in den großen Teich mündet.

Was die Politik freut: Die Kosten für die Maßnahmen sind niedriger als ursprünglich erwartet. Waren zunächst 300.000 Euro im Gespräch, werden die Arbeiten nun nur rund 120.000 Euro verschlingen. Da das Land die Maßnahme mit 80 Prozent bezuschusst, beeilte sich die Bezirksvertretung zuzustimmen. Außerdem überzeugte die Politiker das Konzept des sanften Eingriffs. „Wir werden nur dort etwas anfassen, wo sanierungsbedürftige Bereiche sind“, versprach Heiko Just, der schätzt, dass bei optimalem Planungsverlauf die Arbeiten im Herbst 2010 beginnen können. 

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