Stadt will den Zeitplan einhalten

Phoenix-Sporthalle

HÖRDE Der Bau der Phoenix-Sporthalle durch den Verein „Do-Sport“ ist endgültig vom Tisch. Der Rat will jetzt wissen, wer günstiger baut: Ein neuer Investor oder die Stadt selbst.

von Von Peter Bandermann

, 26.06.2009, 11:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Zeitplan soll eingehalten werden.

Der Zeitplan soll eingehalten werden.

Sierau führte gestern Gespräche mit dem Liegenschaftsamt, um den Zeitplan einzuhalten: „Wir dürfen die Latte nicht reißen“, sagte Sierau mit Blick auf die Übergabe der Sporthalle, die nach den Sommerferien 2010 den Betrieb aufnehmen soll. FDP und Bürgerliste kritisierten das Ende der öffentlich-rechtlichen Partnerschaft zwischen der Stadt und dem bisherigen Investor „Do sport“. „So geht man nicht mit Investoren und erst recht nicht mit Investoren um“, so beide Ratsfraktionen.

Der Hörder Bezirksvertreter Torsten Behrendt,Die Linke, der dem Bau der Sporthalle in dem öffentlich-rechtlichen Verfahren bereits in der Bezirksvertretung nicht zugestimmt hatte, warf Sierau vor, die Politik mit dem Wahlkampfversprechen, die Halle schnell errichten zu lassen, unter Zugzwang gesetzt zu haben. Frank Hengstenberg, Ratsmitglied aus Hörde, stellte klar, dass es „jetzt schnell gehen müsse“, um die Halle 2010 eröffnen zu können.