Stadtkrone Ost: Viel Gewerbe und Privatgymnasium

SCHÜREN Es lässt sich prächtig flanieren auf der Stadtkrone Ost. Da, wo bis Mitte der 90er Jahre noch die Kasernen der Britischen Rheinarmee standen.

von Von Jörg Bauerfeld

, 05.02.2009, 06:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der nördliche Teil der Stadtkrone Ost. Oben rechts das ADAC-Gebäude, davor (und am linken Bildrand) Wohnbebauung und darunter das Schürener-Feld. Am unteren linken Bildrand der Neubau der Fredrich-Ebert-Grundschule.

Der nördliche Teil der Stadtkrone Ost. Oben rechts das ADAC-Gebäude, davor (und am linken Bildrand) Wohnbebauung und darunter das Schürener-Feld. Am unteren linken Bildrand der Neubau der Fredrich-Ebert-Grundschule.

Die Anbindung an die Nahversorgung und Schulen in Schüren sei optimal, ergänzt Schürholz. 500 Haushalte sind bislang derselben Meinung, und haben ihr Zuhause an der Stadtkrone Ost bezogen. Wohnen im Grünen und dennoch nah an der Innenstadt, Aplerbeck und Schüren.

Und auf dem Stadtkrone-Gelände kommt noch ein weiters Sahnestück hinzu: Ein privates Gymnasium. Das soll im westlichen Teil, zwischen Lissabonner Allee und B 236, entstehen. Ein Antrag läuft. Wann Baubeginn ist, lässt sich aber noch nicht sagen. „Wir halten das Grundstück für die Schule frei“, so Schürholz. Um auch die letzte optische Baulücke in Richtung Schüren zu schließen, entsteht zurzeit der Wohnpark Am Rosenplätzchen, auf dem Gelände der alten Maschinenfabrik Schade. Auch hier ist die Nachfrage groß. Von 69 Grundstücken sind bereits 49 verkauft.

Aber nicht nur für den private Wohnzwecke wirkt das Gelände wie ein Magnet. Hochwertige Gewerbegebiete haben sich an der B1 angesiedelt, weitere werden hinzukommen. Denn die Stadtkrone Ost dehnt sich weiter nach Osten aus. Auf einer Fläche zwischen Marsbruchstraße und der B1 (das ehemalige Klinikgelände) entsteht ein neuer Gewerbepark. Die Zufahrt wird über die Marsbruchstraße erfolgen, die im Zuge des Umbaus der B1 (dreispurig) von der Bundesstraße abgebunden wird. „Wir sind hier noch lange nicht fertig“, so Schürholz. Den Stadtbezirk Aplerbeck wird‘s freuen. Denn die Attraktivität steigt stetig.