Standortgemeinschaft Witten Mitte bereitet sich auf die Eröffnung vor

Stadtgalerie

WITTEN Die Aufwertung der Innenstadt ist ein Dauerthema für die Standortgemeinschaft Witten-Mitte. Mit der Eröffnung der Stadtgalerie im September gewinnt es eine neue Brisanz. Susanne Linka sprach u.a. darüber mit dem Vorsitzenden Karl-Dieter Hoeper.

von Ruhr Nachrichten

, 13.05.2009, 06:57 Uhr / Lesedauer: 2 min

: Ja, und sie sind alle gleichberechtigt. Es geht ja darum, dass Vertreter aus den unterschiedlichen Zonen der Innenstadt mitreden sollen. Jetzt soll auch Kathrin Kersting, die neue Geschäftsführerin der Galeria Kaufhof, in den Vorstand mit eingebunden werden.

: Ein wichtiges Thema sind sicherlich die Öffnungszeiten der Geschäfte. Denn spätestens wenn die Stadtgalerie eröffnet ist, müssten die Geschäftszeiten am Samstag in den anderen Bereichen ausgedehnt werden.

: Es ist von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Dabei ist klar, dass so ein Kraftakt für die meisten kleinen Geschäfte in der Bahnhof- und in der Ruhrstraße kaum zu leisten ist.

: Ja, eine Vereinheitlichung sollte das Ziel sein. Wir müssen uns anpassen. Wobei eine Öffnung bis 20 Uhr sich für viele auch gar nicht lohnen würde.

: Das wäre denkbar.

: Ein wichtiges Thema. Da andere Städte in dem Prozess schon weiter sind, können wir von ihnen lernen. Zum Beispiel, dass sie auch kein Allheilmittel sind.

: Eine große als Klammer ist schon sinnvoll, aber da die Gebiete unterschiedliche Strukturen muss sich das letztlich wieder aufteilen. Da relativ viel Geld bewegt wird, sollte man auch nichts übers Knie brechen. Es muss in die richtigen Kanäle kommen.

: Diese Jahr brauchen wir vermutlich noch für die Vorarbeiten. 2010 wäre denkbar. Das Stadtmarketing unterstützt uns jetzt in diesem wichtigen Prozess. Schließlich bringt die Stadtgalerie einen neuen Impuls in die Stadt, und den müssen wir unbedingt nutzen.