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Starenkästen messen Tempo

11.02.2019 / Lesedauer: 2 min
Starenkästen messen Tempo

Wegen der beiden Löcher, die an einen Vogelnistkasten erinnern, werden die Geräte zur Geschwindigkeitsmessung Starenkästen genannt.Paulitschke © Bernd Paulitschke

Zu hohe Geschwindigkeit ist bei Autounfällen immer noch eine der häufigsten Unfallursachen. Deshalb misst die Polizei bei Autofahrern die Geschwindigkeit und bittet diejenigen, die zu schnell unterwegs sind, zu Kasse. Doch nicht nur die Polizei, sondern auch die sogenannten Kommunen, das sind die Städte und die Landkreise, dürfen blitzen. Sie machen das nicht nur mit speziellen Autos, in denen Spezialkameras verborgen sind, sondern auch mit festen Geräten. Die modernen Geräte sehen meist wie eine Säule aus. Die alten stehen auf Stangen und haben zwei Löcher, die mit Schieben versehen sind. Aus einem wird geblitzt, aus dem anderen fotografiert. Aber nicht immer, denn es gibt weniger Kameras, als fest installierte Hüllen dafür. Die Hüllen auf den Stangen nennt man Starenkästen, weil sie an Nistkästen für Vögel erinnern. Die Geschwindigkeit der Autos wird über eine Kabelschleife im Boden gemessen. Doch in Villigst an der Roten-Haus-Straße wurde im Sommer der Asphalt erneuert. Seitdem ist der Starenkasten außer Betrieb. Doch der Kreis will dort eine neue moderne Säule aufbauen, die per Laser die Geschwindigkeit misst. Zu einen für mehr Verkehrssicherheit, zum anderen weil der Kreis die Bußgelder behalten darf.Heiko Mühlbauer