Starker Wetterumschwung: Ab Mitte der Woche wird es stürmisch

Wetter

Das Frühlingswetter wird ab Mitte der Woche vorerst pausieren. Meteorologen erwarten einen starken Wetterumschwung am Mittwoch. Dann kommen zwar mildere Temperaturen – aber auch Regen und Sturm.

Hannover

08.03.2021, 15:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ab Mitte der Woche wird es stürmisch und wechselhaft.

Ab Mitte der Woche wird es stürmisch und wechselhaft. © picture alliance/dpa

Die ersten Frühlingstage mit viel Sonne sind vorerst vorbei. In den kommenden Tagen ziehen immer häufiger dichte Regenwolken auf, die teilweise in Schnee- und Graupelschauer übergehen. Ab Mitte der Woche kommt außerdem starker Wind hinzu, der stellenweise Sturmböen mit sich bringt.

„Bisher hatten wir eine recht ruhige Wetterlage durch leichten Tiefdruckeinfluss“, erklärt Diplom-Meteorologe Jürgen Schmidt von „Wetterkontor“ dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Das wird sich ab Mittwochabend ändern.“ Dann wird das Wetter insgesamt wieder deutlich wechselhafter. Mit dem Wetterumschwung auf eine westlichere Wetterlage erwarte uns auch eine windige Phase.

Ab Donnerstag stürmische Böen erwartet

Am Donnerstag sind dann vor allem im Westen, Norden und auch im Flachland Sturmböen möglich. Sturm Josef bringt außerdem viele Niederschläge mit sich. „Am Freitag und Samstag sind dann im Mittelgebirge auch Schneeschauer und in den tieferen Lagen Graupelschauer möglich“, so Schmidt. Die Temperaturen steigen dabei ab Mittwoch leicht auf zweistellige Plusgrade an, am Rhein werden bis zu 15 Grad erwartet. „Der Donnerstag wird der stürmischste, aber auch mildeste Tag“, sagt Schmidt dem RND. Durch den Windchill-Effekt werde sich die Luft jedoch deutlich kühler anfühlen.

Der Meteorologe gibt dennoch Entwarnung: Es wird vorerst keine unwetterartigen Sturmböen geben. Dennoch schließt Schmidt stärkere Sturmböen zum Anfang kommender Woche nicht vollständig aus: „Am Sonntag und Montag könnte es eventuell noch mal gefährlicher werden.“

Wärmere Frühlingstage mit viel Sonne bei bis zu 20 Grad sind vorerst länger nicht in Sicht. Laut Schmidt werde es sogar bis zum kalendarischen Frühlingsbeginn am 20. März wechselhaft bleiben. Die gute Nachricht: Die von Westen zu uns strömende, mildere Atlantikluft werde sich bis zum Boden durchsetzen. „Damit nimmt auch die Nachtfrostgefahr in den kommenden Tagen ab.“

RND

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