Stefanie Heinzmann kommt ins FZW

Interview

Die Sängerin Stefanie Heinzmann kommt Ende Januar ins FZW. Bekannt wurde sie 2008 in einer Castingshow von Stefan Raab – aber kann sie die "Abkürzung" der Sendung mit 19 Buchstaben auch rückwärts aufsagen? Und wann tritt sie für Deutschland beim ESC an? Die Antworten der 26-Jährigen auf sieben gewagte Thesen.

DORTMUND

, 02.12.2015, 01:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vor acht Jahren gewann die Schweizerin aus dem Kanton Wallis die TV-Sendung SSDSDSSWEMUGABRTLAD; „Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte, und gerne auch bei RTL auftreten darf“. Acht Jahre später hat Stefanie Heinzmann vier Alben veröffentlicht und sitzt jetzt selbst in der Jury einer Castingshow, bei „The Voice of Switzerland“. Wir haben sie um ihre Meinung zu sieben provokanten Thesen gebeten.

Das Ruhrgebiet ist fast so schön wie das Wallis.

Heinzmann: Najaaa … Ich fühle mich im Ruhrgebiet tatsächlich sehr wohl. Aber ans Wallis kommt gar nichts ran. Das ist halt meine Heimat. Jetzt gerade liegt hier richtig schön viel Schnee.

Der Zweitplatzierte einer Castingshow ist zwei Monate nach der Sendung vergessen. Der Sieger nach zwei Jahren.

Gregor Meyle ist das beste Beispiel gegen diese These. [Er wurde Zweiter bei der Sendung, die Heinzmann gewann, Anm. d. Red.] Auch acht Jahre danach ist er jetzt sehr erfolgreich. Zum Glück hat die Menschheit gerafft, dass die These nicht stimmt. Dafür bin ich sehr dankbar.

Stefanie Heinzmann kann die Abkürzung der Raab-Show von damals sogar rückwärts aufsagen.

Boah nee, auf gar keinen Fall! Das würde echt zu lange dauern. Vorwärts geht aber. Ich werde immer noch so oft danach gefragt, dass ich das bestimmt nicht vergesse.

Stefanie Heinzmann tritt in den nächsten fünf Jahren beim Eurovision Song Contest (ESC) an.

Jetzt gerade: definitiv nein. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt?

…aber wenn sie antritt, dann für Deutschland.

Das ist tatsächlich das größte Fragezeichen überhaupt. Deutschland oder Schweiz – das kann ich gerade wirklich nicht sagen.

Der Titel "Radio-Popstar" ist für Stefanie Heinzmann nicht negativ gemeint.

Absolut nicht! Ich habe sehr guten Kontakt zu vielen Radiostationen und bin echt froh, dass ich dort seit acht Jahren so viel gespielt werde.

Und in 20 Jahren arbeitet Stefanie Heinzmann nicht mehr in der Musik, sondern in der Gastronomie. Und das ist gut so.

Das kann schon gut möglich sein. Ich würde mich sogar darüber freuen – schließlich komme ich quasi aus der Gastronomie, das würde mir Spaß machen.

Das ist die aktuelle Single "In the end":

neuestes Album „Chance of Rain“ ist im März erschienen. Am 30. Januar 2016 (Samstag) singt sie im FZW an der Ritterstraße 20. Karten gibt’s für 26 Euro zuzüglich Gebühren, unter anderem auf .