Stein-Schüler machen ein Varieté für Witten

Circus Academy

Varieté vom feinsten gab es in der Rudolf-Steiner-Schule an der Billerbeckstraße. Dort ist neben der stadtbekannten Magic Academy nun auch eine Circus-Academy beheimatet.

HEVEN

von Von Martin Schreckenschläger

, 23.01.2011, 21:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Bei der Varieté-Show gab es auch anmutige Artistik in luftiger Höhe zusehen.  <p></p> Schreckenschläger</p>

<p>Bei der Varieté-Show gab es auch anmutige Artistik in luftiger Höhe zusehen. <p></p> Schreckenschläger</p>

Initiatorin ist Sportlehrerin Sylvia Schneider, die unter dem Titel 'Circus meets Music' eine großartige Show mit unterhaltsamen Überleitungen und bisweilen atemberaubenden artistischen Darbietungen auf die Beine gestellt hat. Begleitet wurde das zweieinhalbstündige Programm komplett mit Live-Musik.Roter Faden Als roter Faden zogen sich die Eroberungen des 'Womanizers' (Tarek Jonata) durch, der mit seinen Auserwählten die Welt erkundete. Vom Ruhrgebiet ging es über Frankreich, Argentinien, Schottland und England in die USA. Drahtseilartisik zwischen Fördertürmen, Turnübungen am Boden und Jonglagen waren durchsetzt von Equlibristik, Artistik an Trapez und Luftring oder spektakulären Spagaten und Überschlagkaskaden am Vertikaltuch.  Alles in Bewegung Ständig war alles in Bewegung: Kinder, die in Trippelschritten wie kleine Tanzbären auf riesigen Bällen über die Bühne balancierten, Jonglagen mit leuchtendem Gerät in der Dunkelheit, Saltos und Sprünge über den Kasten, und Tänze. Ein Pas des deux auf Einrädern, Sprünge mit diesem Gerät auf einen Stapel Europaletten gab es zu sehen, ebenso wie die Steigerung des Einradfahrens: Das Fahren auf zwei Einrädern - einem mit Sattel und einem mit Lenker!   Nicht nur die unteren Klassen mit ihren bisweilen tapsigen Kunststückchen, sondern auch Mittel- und Oberstufe waren mit reifen Varieté-Darbietungen, Illusionen, toller Artistik und anmutigen Nummern in luftiger Höhe zu erleben.Zweieinhalb Stunden Show Stets für den richtigen Ton sorgte Nina Aristova am Flügel, die von der ersten bis zur letzten Minute die Zweieinhalbstunden-Show begleitete. Musik aller Stilrichtungen, vom französischen Chanson bis zu klassischen Werken wie Chopins Trauermarsch, vom Steigerlied über guten alten Rock'n Roll und Popsongs bis zum Swing, wusste sie mit freien Improvisationen glänzend zu verbinden. Als 'Blasorchester' stand ihr Klarinettist Bertram Gögelein zur Seite. Tollen Chorgesang steuerten immer wieder neun junge Damen der Oberstufe bei. Eine gelungene und sehenswerte Vorstellung, die mehr Publikum als die Elternschaft verdient hatte.