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Sternekoch zieht ins "Treppchen" am Phoenix-See

Traditions-Gaststätte

Eine der ältesten Gaststätten Dortmunds macht wieder auf - und zwar mit Sternenglanz: Sternekoch Bernd Stollenwerk zieht ins "Treppchen" am Phoenix-See. Bis zur Eröffnung am 1. September stehen dem 250 Jahre alten Gasthaus jedoch noch einige Veränderungen bevor - auch beim Namen.

HÖRDE

, 25.06.2014 / Lesedauer: 2 min
Sternekoch zieht ins "Treppchen" am Phoenix-See

Irene Lehrke freut sich über die Pläne ihres neuen Pächters Bernd Stollenwerk.

FOTOSTRECKE
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Ein Rundgang durch das Treppchen

Das "Treppchen" in der Nähe des Phoenix-Sees soll im Herbst mit neuem Konzept wieder öffnen. Wir haben uns einmal umgeschaut, wie es (noch) in Hördes ältester Gaststätte aussieht.
25.06.2014
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Irene Lehrke freut sich über die Pläne ihres neuen Pächters Bernd Stollenwerk.© Foto: Matthias Schmidt
Die Fresken sind über 100 Jahre alt.© Foto: Matthias Schmidt
Viel altes Mobiliar ist noch erhalten.© Foto: Matthias Schmidt
Das Kaminzimmer soll auch in Zukunft für Gesellschaften benutzt werden - aber auch im Tagesbetrieb.© Foto: Matthias Schmidt
Etwa 60 Gäste finden im Treppchen Platz.© Foto: Matthias Schmidt
Etwa 60 Gäste finden im Treppchen Platz.© Foto: Matthias Schmidt
Seit 1763 gibt es das Gebäude, seit Mitte des 19. Jahrhunderts gehört das Lokal der Familie von Irene Lehrke.© Foto: Matthias Schmidt
Über der Gaststätte gibt es eine Wohnung. Ob der neue Wirt Bernd Stollenwerk dort einzieht, weiß er noch nicht.© Foto: Matthias Schmidt
Ein paar Dinge möchte Stollenwerk ändern. Zum Beispiel sollen die Geweihe weg.© Foto: Matthias Schmidt
Der alte Gewölbekelle dient auch als Abstellraum.© Foto: Matthias Schmidt
Die Theke des Treppchens.© Foto: Matthias Schmidt
Viele der Fenster sind mit Bildern verziert.© Foto: Matthias Schmidt
Das Treppchen liegt ganz in der Nähe des Phoenix-Sees.© Foto: Matthias Schmidt
Irene Lehrke freut sich über die Pläne ihres neuen Pächters Bernd Stollenwerk.© Foto: Matthias Schmidt
Schlagworte Hörde

Ab 1. September übernimmt der gebürtige Kölner Bernd Stollenwerk die denkmalgeschützte Gaststätte an der Fassstraße 21. Er hat das Kochen von der Pike auf gelernt und sich schon früh am kulinarischen Sternenhimmel getummelt: Le Canard, Landhaus Scherer, Schloss Lerbach – die Liste seiner Stationen liest sich wie das Who-is-who der deutschen Haute cuisine. Nach 16 Jahren im Gut Lärchenhof bei Pulheim, wo er der Küche zu einem Michelin-Stern verhalf, verschlug es Stollenwerk 2012 der Liebe wegen nach Dortmund. 

Im gleichen Jahr wurde er vom Restaurantführer Gault Millau mit 18 von 20 möglichen Punkten für „höchste Kreativität und Qualität sowie bestmögliche Zubereitung“ bewertet. Die Küche des Essener Zollverein-Casinos war seine vorerst letzte Station als Angestellter, bevor er sich nach einer zufälligen Entdeckung und reiflicher Überlegung fürs „Treppchen“ entschieden hat.

Seine Pläne, den urigen Gastraum vorsichtig zu „entstauben“, Licht, Polster, Dekoration und Bilder zu modernisieren, haben die Eigentümerin Irene Lehrke überzeugt, dass sich eine erneute Investition ins „Treppchen“ lohnt - ebenso seine kulinarischen Vorstellungen: moderne Küche, frische Produkte, eine kleine, authentische Karte. Seine Gerichte sollen satt machen, nicht arm. Herz und Leidenschaft will er nicht nur in die Küche bringen, sondern auch im Service verankern. In den nächsten Tagen soll es losgehen mit den behutsamen Veränderungen am und im Haus. Bis zum 1. September ist im Treppchen einiges zu tun. Und dann ist da noch die Namensfrage zu klären: Der Koch möchte seinen Namen verewigen und sein Restaurant „Das Stollenwerk“ nennen. Irene Lehrke wünscht sich, dass ihr „Treppchen“ da noch irgendwie Platz findet. 

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