Sternmarsch für Demokratie und Toleranz am 1. Mai

Netzwerks gegen Rechts

Falls Neonazis geplant hatten, wie im vergangenen Jahr am 1. Mai (Freitag) einen Marsch durch den Stadtbezirk Mengede zu veranstalten, dann wartet diesmal eine Enttäuschung auf sie. Alle Straßen sind bereits belegt - durch eine Aktion des Netzwerkes gegen Rechts.

MENGEDE

, 21.03.2015, 01:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sie planen den Sternmarsch für Demokratie und Toleranz (v.r.): Detlef Adam (SPD), Christel Stegemann (Rektorin Albert-Schweitzer-Realschule), Pfarrer Reinald Martin-Bullmann (Schwerpunktpfarrer Kirche & Schule), Bianca Budde (Jugendreferentin) und Sven Eeckhout (Schulsozialarbeiter).

Sie planen den Sternmarsch für Demokratie und Toleranz (v.r.): Detlef Adam (SPD), Christel Stegemann (Rektorin Albert-Schweitzer-Realschule), Pfarrer Reinald Martin-Bullmann (Schwerpunktpfarrer Kirche & Schule), Bianca Budde (Jugendreferentin) und Sven Eeckhout (Schulsozialarbeiter).

Das Netzwerk gegen Rechts im Stadtbezirk Mengede hat seine Pläne vorgestellt, einen erneuten Naziaufmarsch zu verhindern. Der Plan lautet: Sternmarsch für Demokratie und Toleranz. Aus vier Richtungen werden sich am 1. Mai (Freitag) Demonstrationszüge in Richtung Mengeder Marktplatz in Bewegung setzen. Wir zeigen auf einer Karte, welche Wege der Sternmarsch möglicherweise nehmen wird:

Startpunkte sind der Marktplatz Westerfilde, der Schragmüller-Park Oestrich, die Siegenstraße in Mengede und der Platz vor dem evangelischen Gemeindezentrum Nette. Die Kundgebung auf dem Markt ist mit Reden und Musikdarbietungen so geplant, dass auch zeitlich kein Raum mehr für eine anschließende Nazi-Aktion bleiben wird. Der Sternmarsch soll insgesamt von 11 bis 22 Uhr dauern.

In dem Netzwerk gegen Rechts im Stadtbezirk Mengede haben sich sämtliche Jugendfreizeiteinrichtungen, weiterführenden Schulen, demokratischen Parteien und viele Vereine gegen die Westerfilde aktive Neonazi-Szene verbündet.

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